Lifestyle

Stiko verteidigt Astrazeneca-Einschränkung

  • dts - 8. April 2021, 08:23 Uhr
Bild vergrößern: Stiko verteidigt Astrazeneca-Einschränkung
Alte Frau an Impfzentrum
dts

.

Berlin - Die Ständige Impfkommission (Stiko) hält auch nach der jüngsten Prüfung des Astrazeneca-Impfstoffs durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) an ihrer Empfehlung fest, den Wirkstoff bei unter 60-Jährigen nicht anzuwenden. Das sagte Stiko-Chef Thomas Mertens am Donnerstag im ZDF-Morgenmagazin.

"Die EMA bewertet den Impfstoff auf der Grundlage einer sogenannten Public-Health-Überlegung." Da gehe es um die Frage, was für die gesamte Bevölkerung der EU vom Vorteil sei. "Da kommt sie zu dem sicherlich richtigen Ergebnis, dass die Impfung positiv zu bewerten ist." In Deutschland habe man eine etwas andere Situation: Man sei "nicht so abhängig vom Astrazeneca-Impfstoff", so Mertens.

"Wir können Impfstoffe verschieben und können dadurch erreichen, dass wir den gleichen Effekt haben, aber letztendlich das Risiko für die schwere Nebenwirkung in einer bestimmten Altersgruppe stark reduzieren oder sogar ausschließen können." Andere europäische Länder gingen ähnlich vor, fügte er hinzu. Die EMA hatte am Mittwoch weiterhin die Nutzung des Astrazeneca-Impfstoffs ohne Einschränkungen empfohlen.

Weitere Meldungen

Palmer für Weiterführung erfolgreicher Modellprojekte

Tübingen - Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) kritisiert die Corona-Strategie des Bundes scharf. Er fordere ein Weiterführen von erfolgreichen Modellprojekten -

Mehr
Schweiz lockert ihre Corona-Einschränkungen weiter

Im Unterschied zu vielen anderen europäischen Ländern lockert die Schweiz ihre Corona-Restriktionen weiter. So dürfen ab Montag Restaurants und Bars ihre Außenbereiche wieder

Mehr
EMA gibt nächste Woche Empfehlung zu Einsatz von J&J-Vakzin bekannt

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) will ihre Einschätzung zur Sicherheit des Corona-Vakzins des US-Herstellers Johnson & Johnson in der kommenden Woche bekannt geben. Nach

Mehr

Top Meldungen

Handelsverband will Ausgangssperren frühestens ab 22 Uhr

Berlin - Der Handelsverband HDE will die geplante nächtliche Ausgangssperre frühestens ab 22 Uhr. "Gerade in Zeiten der Pandemie geht es darum, das Kundenaufkommen zu entzerren

Mehr
US-Milliardenbetrüger Madoff mit 82 Jahren im Gefängnis gestorben

Bernard Madoff stand hinter dem größten Finanzbetrug der Geschichte und prellte zehntausende Anleger. Jetzt ist der einstige US-Starinvestor im Alter von 82 Jahren im Gefängnis

Mehr
DAX-Konzerne bereiten Impfstart vor

Berlin - Die größten deutschen Konzerne stehen in den Startlöchern, um Mitarbeiter, Angehörige und auch weitere Menschen gegen Covid-19 zu impfen. Das zeigt eine Umfrage des

Mehr