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Im Jahr 2019 Malware und all die dazugehörigen Arten erkennen

  • Redaktion - 14. März 2019
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@ methodshop (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Oftmals werden Viren verschiedenen Unterkategorien zugeordnet, zu denen sie nicht gehören. Das Problem ist, dass es so viele verschiedene Bedrohungen gibt, dass der Laie fast keine andere Wahl hat, als sie allesamt einheitlich zu betrachten, nur um das Thema irgendwie in den Griff zu bekommen.

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Hier ist eine einfache Faustregel für jeden, der über den Unterschied zwischen einem Virus und Malware unsicher ist:

Ein Virus wird immer eine Form von Malware sein, aber nicht jede Malware kann als Virus bezeichnet werden. Es ist eine Art "Huhn oder das Ei" Situation, aber wenn Sie den Unterschied zwischen den vielen Bots und Malware-Varianten da draußen verstehen wollen, um möglicherweise besser gerüstet sein wollen, ein Problem zu identifizieren, bevor es irreparable Schäden verursacht, lesen Sie weiter.

Die Fallstricke der Fehlkennzeichnung

Angenommen, Sie bemerken eine Vielzahl von Popup-Werbung und stellen fest, dass Sie einen Virus haben. Sie gehen also in den lokalen Computerfachhandel und kaufen ein Antiviren-Software-Paket. Sie installieren es und führen es aus. Dabei stellen Sie fest, dass die Popups bestehen bleiben.

Was ist schief gelaufen?

Nun, zunächst einmal muss Adware nicht unbedingt einen Virus darstellen. Wenn Sie Software gekauft haben, die speziell auf Viren abzielt, haben Sie Ihr Problem wahrscheinlich nicht gelöst.

Das ist eine der Tücken die auf Sie warten, wenn Sie den Unterschied nicht kennen. Daher können Sie viel Zeit und Geld sparen, wenn Sie sich der feinen Unterschiede zwischen den verschiedenen Bedrohungen bewusst sind.  

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Es mag ein wenig schwindelerregend sein, an all die verschiedenen Arten von Malware zu denken, aber hoffentlich wird die folgende Aufschlüsselung der häufigsten Arten und was sie bewirken können, Ihnen dabei helfen, das Ganze zu verstehen:

Adware kann die Geschwindigkeit Ihres Computers verlangsamen und administrative Änderungen wie den Wechsel Ihrer Homepage vornehmen. Der häufigste Nebeneffekt von Adware sind regelmäßige Werbefenster, die in Ihrem Browser erscheinen. Adware ist auch in der Lage, persönliche Suchinformationen zu sammeln.

Spyware ist so ziemlich genau das, wonach es klingt. Ein Programm, das die Aktivität Ihres Computers beobachtet und in einigen Fällen sogar mit Ihrer eigenen Webcam einen Blick auf Sie werfen kann. Spyware kann auch in Form eines Keyloggers erscheinen, der Ihre Tastenanschläge aufzeichnen kann, um Passwörter und Login-Informationen zu sammeln.

Trojaner sind eine Art von Malware, die oft mit scheinbar unbedenklichen Methoden auf Ihren Computer geladen werden. Sie tarnen sich in der Regel als legitime Downloads und können dem Urheber einen Hintergrundzugang bereitstellen. Das bedeutet, dass jemand anderes die Kontrolle über Ihren Computer erlangt.

Würmer sind Viren in dem Sinne ähnlich, dass sie sich vermehren können. Sie nutzen Sicherheitslücken aus und verbreiten sich sehr schnell. Einige Formen von Würmern sind E-Mail-Würmer, die sich im Hauptteil oder in der Betreffzeile verstecken, IM-Würmer, die Kopien von sich selbst über Kontaktlisten versenden, und Internet-Würmer, die TCP/IP-Ports für den Zugriff auf die Festplatte nutzen.

Auch hier handelt es sich um Beispiele für Malware, die in bestimmte Kategorien eingeteilt wird, je nachdem, was ihre Funktion ist, wie sie es in ein System schaffen, wie sie sich verbreiten und was ihre Auswirkungen sind. Natürlich können Sie sich jederzeit gegen diese und andere Malware-Varianten wappnen, indem Sie die richtige Anti-Malware-Software auswählen.

Schützen Sie sich selbst

Da Sie nun besser in der Lage sind, bestimmte Bedrohungen zu identifizieren, sollten Sie noch etwas wissen. Es gibt einige einfache Schritte die Sie unternehmen können, um sicherzustellen, dass es keine dieser Bedrohungen auf Ihren Computer schafft:

  • Installieren Sie ein Anti-Malware-Produkt - Der optimale Weg, den Sie gegen Malware und alle ihre Varianten unternehmen können, ist die Installation einer Sicherheitssoftware und deren Aktualisierung.

  • Öffnen Sie keine verdächtigen E-Mails - Viele Würmer schaffen es per E-Mail auf den Computer. Sie sollten daher keine E-Mails öffnen, die eine seltsame Betreffzeile wie "Jetzt öffnen" haben. Wenn Sie Anti-Malware auf Ihrem Computer haben, sollten Sie auch in der Lage sein, E-Mails und E-Mail-Anhänge auf Würmer zu scannen.

  • Nicht auf seltsame Links klicken - Haben Sie eine Nachricht erhalten, die einen Link zu etwas wie "l2lm2m123lm&*%*76676*-@#^%<mndml>" enthält? Klicken Sie nicht darauf. Ein Klick kann Ihren Computer mit einer beliebigen Anzahl von Malware-Programmen infizieren.

  • Security Plugins verwenden - Heutzutage gibt es viele gute Optionen, um Ihr Surfen sicher zu gestalten, wie McAfee SiteAdvisor und Dr.Web.

Dies sind alles gute Praktiken, aber denken Sie daran, dass Ihre erste Abwehrstrategie eine aktive und zeitgemäße Anti-Viren-Software sein sollte.

Sicher im Browser surfen

Heutzutage kann man einfach nicht vorsichtig genug sein. Doch zu wissen, mit welcher Art von Malware man es zu tun hat, ist ein guter Anfang für sichere Datenschutzpraktiken. Sie sollten auch wissen, dass einige Arten von Malware nicht ganz einfach zu erkennen sind, weswegen es immer eine gute Idee ist, Anti-Malware-Software auf Ihrem Computer zu installieren. Die Bedrohungen entwickeln sich täglich weiter, also halten Sie Ausschau und halten Sie sich über die neuesten Malware-Risiken auf dem Laufenden.

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