Lifestyle

Unfall auf dem Arbeitsweg muss kein Arbeitsunfall sein

  • Rudolf Huber/wid - 14. März 2019, 09:37 Uhr
Bild vergrößern: Unfall auf dem Arbeitsweg muss kein Arbeitsunfall sein
wid Groß-Gerau - Der Unfall am Bahnübergang war kein Arbeitsunfall, weil die Verunglückte telefonierte. setcookies / pixelia

Ausnahmen gibt es von fast jeder Regel. Das gilt auch für den Versicherungsschutz auf dem Weg zur Arbeit. Denn im Prinzip sind Arbeitnehmer dann im Fall eines Unfalls versichert. Aber eben nur im Prinzip.


Anzeige


Ausnahmen gibt es von fast jeder Regel. Das gilt auch für den Versicherungsschutz auf dem Weg zur Arbeit. Denn im Prinzip sind Arbeitnehmer dann im Fall eines Unfalls versichert. Aber eben nur im Prinzip.

Anhand eines konkreten Falls zeigen die ARAG Experten, wo die Fallstricke lauern können - wie also der Unfallschutz gefährdet wird: Eine Frau war auf dem Heimweg von der Arbeit beim Überqueren eines Bahnübergangs von einem Zug erfasst und schwer verletzt worden. Sie konnte monatelang nicht arbeiten. Doch die Berufsgenossenschaft (BG) kam nicht für die Behandlungskosten auf. Denn der Mitschnitt einer Videokamera zeigte, dass die Frau während des Fußmarsches mit ihrem Handy telefonierte.

Die Weigerung der BG hatte auch vor Gericht Bestand. Zwar sei der Fußweg von der Arbeit nach Hause unfallversichert, aber nicht das gleichzeitige Telefonieren. Doch das sei hier die wesentliche Unfallursache gewesen (Sozialgericht Frankfurt am Main, Az.: S 8 U 207/16).

Die News Unfall auf dem Arbeitsweg muss kein Arbeitsunfall sein wurde von Rudolf Huber/wid am 14.03.2019 in der Kategorie Lifestyle mit den Stichwörtern Arbeit, Versicherung, Recht abgelegt.

Weitere Meldungen

Frühjahrsputz ist Frauensache


Wenn der Winter endgültig auf dem Rückzug ist, wird es höchste Zeit für den Frühjahrsputz. Für 90 Prozent der Deutschen steht das große Reinemachen auch 2019 dick im

Mehr
So steht es um den Notgroschen


Deutschland gilt als Land der Sparer. Legten 2015 etwa 80 Prozent regelmäßig Geld beiseite, so sind es heute bereits 84 Prozent. 37 Prozent stellen dafür sogar mehr als

Mehr
Wo unser kostbares Wasser versickert


Jeder Deutsche verbraucht pro Tag etwa 3.900 Liter Wasser. Das sind mehr als 25 voll gefüllte Badewannen. Und damit gehören wir noch zu den Wassersparfüchsen. Zum

Mehr

Top Meldungen

IT-Dienstleister Datev will Steuerberatung mit KI umkrempeln

Nürnberg - Der IT-Dienstleister Datev will die Arbeit von Steuerkanzleien mit künstlicher Intelligenz deutlich vereinfachen. Das berichtet das "Handelsblatt". Das Unternehmen

Mehr
Instagram führt Kauf-Button ein

Direkt die Schuhe der Stars kaufen: Die Internetplattform Instagram steigt in den unmittelbaren Onlinehandel ein und bietet Nutzern künftig einen Kauf-Button in der eigenen App

Mehr
Handel fordert finanzielle Hilfen beim Aufbau von E-Ladesäulen

Berlin - Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat in einem Brief an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) finanzielle Hilfen vom Bund gefordert, um beim Aufbau von

Mehr