Wirtschaft

BMW ruft weltweit halbe Million Autos wegen gefährlicher Airbags zurück

  • AFP - 12. Februar 2019, 12:31 Uhr
Bild vergrößern: BMW ruft weltweit halbe Million Autos wegen gefährlicher Airbags zurück
BMW-Logo
Bild: AFP

Der Autobauer BMW ruft weltweit knapp eine halbe Million Autos wegen möglichweise gefährlicher Airbags in die Werkstatt. Wie ein Unternehmenssprecher am Dienstag sagte, handelt es sich bei den betroffenen Fahrzeugen um Modelle der 5er- und der X5-Reihe mit Baujahr 2000 bis 2004.

Anzeige

Der Autobauer BMW ruft weltweit knapp eine halbe Million Autos wegen möglicherweise gefährlicher Airbags in die Werkstatt. Wie ein Unternehmenssprecher am Dienstag sagte, handelt es sich bei den betroffenen Fahrzeugen um Modelle der 5er- und der X5-Reihe mit Baujahr 2000 bis 2004. Bei diesen könnten nachträglich Lenkräder eingebaut worden sein, deren Airbags zu heftig auslösen. Dabei könnten Metallteilchen die Insassen verletzen.

In Deutschland sind etwa 95.000 Fahrzeuge betroffen, weltweit 480.000. Die Halter bekommen von BMW einen Brief. "Die Lenkräder werden in der Werkstatt geprüft und im Zweifel auf Kosten von BMW ausgetauscht", sagte der Sprecher. Die Reparatur dauere nicht länger als eine Stunde. Es handle sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Wegen der defekten Airbags des japanischen Herstellers Takata musste BMW bereits zweimal Autos jüngeren Datums in die Werkstatt holen. Auch zahlreiche andere Autohersteller mussten deshalb in den vergangenen Jahren weltweit Millionen Fahrzeuge zurückrufen.

Die News BMW ruft weltweit halbe Million Autos wegen gefährlicher Airbags zurück wurde von AFP am 12.02.2019 in der Kategorie Wirtschaft mit den Stichwörtern D, Verbraucher, Auto abgelegt.

Weitere Meldungen

Daimler und BMW investieren mehr als eine Milliarde Euro in gemeinsame Mobildienste

Daimler und BMW wollen gemeinsam mehr als eine Milliarde Euro in ihre gemeinsamen Mobilitätsdienste investieren. Der Verbund von fünf Gemeinschaftsunternehmen solle "nachhaltige

Mehr
Ifo-Institut: Sorgen in Deutschlands Chefetagen nehmen zu

Die Sorgen in den Chefetagen der deutschen Unternehmen wachsen: Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel im Februar von 99,3 auf 98,5 Punkte, den schlechtesten Wert seit Dezember 2014,

Mehr
UNO sieht weltweite Lebensmittelproduktion durch schwindende Artenvielfalt gefährdet

Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) sieht die weltweite Lebensmittelproduktion durch die schwindende Artenvielfalt bedroht. Es gebe "zunehmende Belege

Mehr

Top Meldungen

Ifo-Geschäftsklimaindex sinkt weiter

München - Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Februar auf 98,5 Punkte gefallen. Das teilte das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Mehr
Wirtschaftswachstum gerät ins Stocken

Wiesbaden - Das deutsche Wirtschaftswachstum ist ins Stocken geraten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) blieb im vierten Quartal 2018 preis-, saison- und kalenderbereinigt mit 0,0

Mehr
CDU-Wirtschaftsrat warnt vor zu großen Erwartungen an E-Mobilität

Berlin - Der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger, warnt vor Euphorie und unrealistischen Erwartungen an die Elektromobilität. "In der E-Mobilität das Maß

Mehr