Brennpunkte

Vergewaltigung einer Touristin - Polizisten in Paris vor Gericht

  • 14. Januar 2019, 18:11 Uhr
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Das frühere Präsidium am Quai des Orfèvres in Paris
Bild: AFP

Wegen der mutmaßlichen Vergewaltigung einer kanadischen Touristin stehen in Paris zwei Polizisten vor Gericht. Den 40 und 49 Jahre alten Beamten einer Elite-Einheit wird vorgeworfen, sich im früheren Polizei-Hauptquartier der französischen Hauptstadt an der Frau vergangen zu haben. Ihnen drohen bis zu 20 Jahre Haft. Beide leugnen die Tat. 

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Wegen der mutmaßlichen Vergewaltigung einer kanadischen Touristin stehen in Paris seit Montag zwei Polizisten vor Gericht. Den 40 und 49 Jahre alten Beamten einer Elite-Einheit wird vorgeworfen, sich im früheren Präsidium der französischen Hauptstadt an der Frau vergangen zu haben. Ihnen drohen bis zu 20 Jahre Haft. Beide leugnen die Tat.

Die Polizisten geben zu, Sex mit der Frau gehabt zu haben, bestreiten aber eine Vergewaltigung. DNA-Spuren von einem der Polizisten wurden auf der Unterhose des mutmaßlichen Opfers gefunden. Die Beamten gehören einer Spezial-Einheit der Kriminalpolizei zur Bekämpfung von Bandenkriminalität an. 

Sie sollen die heute 39-jährige Kanadierin an einem Frühlingsabend 2014 in einem irischen Pub getroffen haben. Später am Abend soll sie die Männer stark angetrunken und unter Drogen in ihr Büro auf der Île de la Cité begleitet haben, in der Nähe der Kathedrale Notre-Dame. Dort wurde sie nach eigenen Angaben vergewaltigt. Ursprünglich hatte sie von vier Tätern gesprochen.

Die Pariser Kripo wurde in den vergangenen Jahren durch mehrere Skandale erschüttert. Dabei ging es unter anderem um Geheimnisverrat und den Diebstahl von Kokain durch einen Drogenfahnder.

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