Politik

Parlament in Skopje billigt Änderung des Staatsnamens in "Republik Nordmazedonien"

  • 11. Januar 2019, 19:37 Uhr
Bild vergrößern: Parlament in Skopje billigt Änderung des Staatsnamens in Republik Nordmazedonien
Protest vor dem Parlament gegen Namensänderung
Bild: AFP

Das Parlament in Skopje hat am Freitag der Umbenennung von Mazedonien in 'Republik Nordmazedonien' zugestimmt. Bei dem historischen Votum stimmte die erforderliche Zweidrittelmehrheit der Abgeordneten für die Namensänderung.

Anzeige

Das Parlament in Skopje hat am Freitag der Umbenennung von Mazedonien in "Republik Nordmazedonien" zugestimmt. Bei dem historischen Votum stimmte die erforderliche Zweidrittelmehrheit der Abgeordneten für die Namensänderung. Nun muss noch das Parlament in Athen der Vereinbarung zwischen dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras und dem mazedonischen Ministerpräsidenten Zoran Zaev zustimmen.

Hinter dem jahrelangen Namensstreit stand die Furcht Athens, der Nachbarstaat könnte mit der Landesbezeichnung Mazedonien Ansprüche auf die nordgriechische Provinz Makedonien erheben.

Bei der UNO firmierte der Staat deshalb bislang unter dem Namen Frühere jugoslawische Republik Mazedonien, englisch abgekürzt FYROM. Wegen des Konflikts blockierte Griechenland bis zuletzt eine Aufnahme des Landes in die EU und die Nato-Militärallianz.

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) erklärte, er setze nun darauf, dass auch das griechische Parlament der Vereinbarung zustimmen werde. Dann könne das Land Nordmazedonien "bald der Nato beitreten und Beitrittsgespräche mit der EU eröffnen". 

Die News Parlament in Skopje billigt Änderung des Staatsnamens in "Republik Nordmazedonien" wurde von AFP am 11.01.2019 in der Kategorie Politik mit den Stichwörtern ÜBERSICHT, Mazedonien, Griechenland, Parlament, EU, Nato abgelegt.

Weitere Meldungen

US-Senat will am Donnerstag über zwei Vorschläge für Shutdown-Ende abstimmen

Im Haushaltsstreit soll der US-Senat am Donnerstag über zwei Vorschläge abstimmen, um den seit einem Monat andauernden Shutdown zu beenden. Darauf einigten sich am Dienstag die

Mehr
FBI kann Informanten nicht mehr bezahlen

Durch die seit viereinhalb Wochen andauernde Haushaltssperre in den USA ist die Arbeit des FBI erheblich eingeschränkt. Die Bundespolizei könne etwa Informanten und Übersetzer

Mehr
Kein Durchbruch bei Verhandlungen zwischen Putin und Abe über Kurilen-Konflikt

Bei ihren Gesprächen über einen Friedensvertrag haben Russland und Japan am Dienstag keinen Durchbruch erzielt. Für den seit Jahrzehnten schwelenden Konflikt um die Kurilen-Inseln

Mehr

Top Meldungen

Studie: Gebühren für Auslandsüberweisungen steigen

Berlin - Bankkunden, die Geld aus Deutschland in ein Land mit fremder Währung überweisen möchten, müssen dafür laut einer aktuellen Studie immer höhere Gebühren bezahlen. Das ist

Mehr
Außenhandelsverband erwartet bis zu drei Prozent Exportwachstum

Berlin - Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) geht trotz Brexit und Handelskrieg mit verhaltenem Optimismus in das neue Jahr. Der

Mehr
Bericht: Continental wollte Opel-Ingenieure übernehmen

Hannover - Der Autozulieferer Continental hat laut eines Zeitungsberichts im Sommer 2018 versucht, Hunderte Opel-Ingenieure zu sich zu lotsen. Manager des Autozulieferers hätten

Mehr