Wirtschaft

Deutsche Bahn und GDL wollen am 3. Januar wieder verhandeln

  • 19. Dezember 2018, 15:09 Uhr
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GDL-Chef Claus Weselsky
Bild: AFP

Die Deutsche Bahn will sich im neuen Jahr mit der Lokführergewerkschaft GDL zu einer weiteren Tarifrunde treffen. Beide Seiten bestätigten am Mittwoch, dass sie am 3. Januar um die Mittagszeit in Frankfurt am Main wieder in Verhandlungen einsteigen.

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Die Deutsche Bahn will sich im neuen Jahr mit der Lokführergewerkschaft GDL zu einer weiteren Tarifrunde treffen. Beide Seiten bestätigten am Mittwoch, dass sie am 3. Januar um die Mittagszeit in Frankfurt am Main wieder in Verhandlungen einsteigen. Die GDL hatte die Tarifverhandlungen vergangenen Freitag für gescheitert erklärt. Nun habe die Bahn neue Angebote vorgelegt, teilte die Gewerkschaft mit.

"Wir haben die Angebote auf Herz und Nieren geprüft und dann entschieden, dass wir wieder in die Verhandlungen einsteigen", erklärte GDL-Chef Claus Weselsky. Sprechen will die Gewerkschaft etwa über Regeln zur Arbeitszeit sowie zur Erreichbarkeit in der Freizeit. 

Die GDL verhandelt mit der Bahn ebenso wie die Konkurrenzgewerkschaft EVG über die Beschäftigten im Zugpersonal. Während EVG und Bahn sich aber am vergangenen Samstag auf einen Abschluss einigen konnten, warf die GDL der Bahn Vertrauensbruch vor und drohte mit streikähnlichen Aktionen. Die GDL werde in den Verhandlungen am 3. Januar genau prüfen, ob die DB "tatsächlich die speziellen tarifvertraglichen Bedürfnisse der Lokomotivführer und Zugbegleiter im Blick hat oder ob sie nur so tut", kündigte Weselksy an.

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