Brennpunkte

Mindestens 135 Verletzte bei "Gelbwesten"-Protesten in Frankreich

  • AFP - 9. Dezember 2018, 00:32 Uhr
Bild vergrößern: Mindestens 135 Verletzte bei Gelbwesten-Protesten in Frankreich
Demonstranten auf den Champs-Elysées in Paris
Bild: AFP

Bei den neuen Protesten der 'Gelbwesten' in Frankreich sind nach Angaben der Regierung mindestens 135 Menschen verletzt worden. Unter den Verletzten seien 118 Demonstranten und 17 Polizisten, erklärte Innenminister Christophe Castaner in Paris.

Anzeige

Bei den neuen Protesten der "Gelbwesten" in Frankreich sind nach Angaben der Regierung mindestens 135 Menschen verletzt worden. Unter den Verletzten seien 118 Demonstranten und 17 Polizisten, sagte Innenminister Christophe Castaner am Samstagabend in Paris. Die Gesundheitsbehörde DGS sprach im Kurzbotschaftendienst Twitter sogar von 179 Verletzten, die landesweit in Krankenhäusern behandelt wurden. 

Bei den Protesten war es am Samstag erneut zu Ausschreitungen gekommen. Im ganzen Land gingen zum Auftakt des vierten Protestwochenendes gegen steigende Lebenshaltungskosten und die Politik von Präsident Emmanuel Macron nach Angaben von Castaner rund 125.000 Menschen auf die Straße.

Die meiste Gewalt gab es in der Hauptstadt Paris. Dort zündeten Demonstranten Barrikaden und Autos an, schlugen Fensterscheiben ein und lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die Polizei setzte Tränengas, Wasserwerfer und Blendgranaten ein. Nach Angaben von Castaner gab es insgesamt 1385 Festnahmen. 975 Menschen wurden demnach in Gewahrsam genommen. Am Abend beruhigte sich die Lage.

Die News Mindestens 135 Verletzte bei "Gelbwesten"-Protesten in Frankreich wurde von AFP am 09.12.2018 in der Kategorie Brennpunkte mit den Stichwörtern Frankreich, Proteste, Gewalt, Polizei abgelegt.

Weitere Meldungen

Bergbaukonzern Vale räumt nach Katastrophe Umgebung von weiterem Staudamm

Nach der verheerenden Schlammlawine an einem Staudamm des brasilianischen Bergbaukonzerns Vale hat das Unternehmen die Umgebung eines weiteren Staudamms aus Sicherheitsgründen

Mehr
Zahlreiche Leichen aus überschwemmten Goldminen in Simbabwe geborgen

Nach der Überflutung zweier Goldminen in Simbabwe haben Rettungskräfte 24 Leichen geborgen. Acht illegale Goldschürfer seien lebend gerettet worden, berichtete das Staatsfernsehen

Mehr
Jeder fünfte Asylbewerber kommt legal und visafrei nach Europa

Berlin - Asylbewerber in der EU reisen immer öfter über reguläre Wege und visafrei in die Union ein, um hier einen Asylantrag zu stellen. Im vergangenen Jahr stammte bereits fast

Mehr

Top Meldungen

Scholz will Elektroautos länger fördern

Berlin - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) plant, die steuerliche Förderung von Elektroautos stark auszuweiten. "Die Hälfte aller Autos werden in Deutschland als Dienstwagen

Mehr
Studie sagt Boom für Kompakt-Supermärkte voraus

Berlin - Kompakt-Supermärkte auf kleinster Fläche werden laut einer aktuellen Studie in den nächsten Jahren zu den wenigen Handelsformaten jenseits des E-Commerce zählen, die mit

Mehr
Merkel verteidigt Nord Stream 2

München - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die neue Gas-Pipeline Nord Stream 2 zwischen Russland und Deutschland verteidigt. "Bewusst politisch Russland auszuschließen halte ich

Mehr