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Anklage wegen Millionenbetrugs gegen mutmaßliche Fakeshopbetreiber erhoben

  • 7. Dezember 2018, 12:09 Uhr
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Justitia
Bild: AFP

Wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main Anklage gegen drei Männer erhoben, die mit einem Internetfakeshop mehr als 5,1 Millionen Euro ergaunert haben sollen.

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Wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main Anklage gegen drei Männer erhoben, die mit einem Internetfakeshop mehr als 5,1 Millionen Euro ergaunert haben sollen. Dem 55-jährigen Deutschen und zwei 48 und 32 Jahre alten Türken wird vorgeworfen, sich von August bis November 2017 in insgesamt 9301 Fällen strafbar gemacht zu haben.

Zusammen mit Hintermännern in der Türkei sollen sie demnach den Onlineshop eröffnet und über das Internet insbesondere technische Geräte und Unterhaltungselektronik zu sehr günstigen Preisen angeboten haben. Die Waren wurden laut Anklage aber zum weit überwiegenden Teil nicht an die Besteller ausgeliefert.

Den Ermittlungen zufolge setzte der Internetshop im Tatzeitraum insgesamt mehr als 11,4 Millionen Euro um. Ein Großteil der gut 28.000 Besteller sah jedoch von einer Strafanzeige ab. Über die Zulassung der Anklage muss nun das Frankfurter Landgericht entscheiden.

Die News Anklage wegen Millionenbetrugs gegen mutmaßliche Fakeshopbetreiber erhoben wurde von AFP am 07.12.2018 in der Kategorie Brennpunkte mit den Stichwörtern D, Hessen, Kriminalität, Internet, Justiz abgelegt.

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