News

Politischer Preisschock an der Zapfsäule

  • 12. Oktober 2018, 09:46 Uhr
Bild vergrößern: Politischer Preisschock an der Zapfsäule
mid Groß-Gerau - Flüssiges Gold: Steigende Rohölpreise verteuern den Sprit, das Umweltministerium will zusätzlich an der Steuer-Schraube drehen. Skitterphoto/pixabay.com

Kraftstoffpreise steigen. Doch nach dem Willen des Bundesumweltministeriums ist das noch nicht genug. Staatssekretär Jochen Flasbarth (SPD) fordert höhere Steuern auf Diesel und Benzin.

Anzeige


Kraftstoffpreise steigen und liegen gegenwärtig auf einem Jahresrekord-Hoch. Doch nach dem Willen des Bundesumweltministeriums ist das noch nicht genug. Staatssekretär Jochen Flasbarth (SPD) fordert höhere Steuern auf Diesel und Benzin. Bei der Besteuerung von Energie müsse nachjustiert werden, sagte Flasbarth dem Fernsehsender ARD.

"Es kann nicht sein, dass wir Strom, der immer erneuerbarer wird, höher besteuern, während wir Heizöl und Sprit relativ niedrig besteuern", meint der SPD-Politiker. Es gebe zu wenige Anreize für einen Umstieg auf E-Antriebe, so der Staatssekretär. Die Politik hinke in den Entscheidungsprozessen hinterher.

Im EU-Ländervergleich der Spritpreise des ADAC hat Deutschland allerdings den vierthöchsten Spritpreis. So zahlen Autofahrer hierzulande durchschnittlich immerhin 1,55 Euro pro Liter Super E 10, lediglich beim Diesel steht man mit 1,31 Euro hinter anderen EU Ländern zurück.

Nach dem Willen der Umweltpolitiker soll aber künftig die Schallmauer von zwei Euro durchbrochen werden. Kein Wunder, dass in den sozialen Netzwerken gerade die Emotionen zu diesem Thema hochkochen.

Die News Politischer Preisschock an der Zapfsäule wurde von Lars Wallerang am 12.10.2018 in der Kategorie News mit den Stichwörtern Kraftstoff, Preise, Umwelt, Politik abgelegt.

Weitere Meldungen

Leichtes Heizöl im Herbst rund 40 Prozent teurer als im Vorjahr

Privathaushalte mit Ölheizung müssen seit Beginn der diesjährigen Heizperiode deutlich tiefer in die Tasche greifen als 2017. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte,

Mehr
Daimler kauft Batteriezellen für 20 Milliarden Euro

Der Stuttgarter Autobauer Daimler kauft Batteriezellen für 20 Milliarden Euro. "Mit umfangreichen Beauftragungen für Batteriezellen bis ins Jahr 2030 setzen wir einen weiteren

Mehr
EZB-Anleihenkäufe verstoßen nicht gegen EU-Recht

Die milliardenschweren Anleihenkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) verstoßen nicht gegen EU-Recht. Die Prüfung des Programms habe nichts ergeben, was dessen Gültigkeit

Mehr

Top Meldungen

Der Stern steht unter Strom


Daimler treibt die Bemühungen im Bereich der Elektromobilität weiter voran. Der Konzern investiert nach eigenen Angaben zehn Milliarden Euro in den Ausbau der

Mehr
Weniger private Haushalte kaufen Bücher

Wiesbaden - 20,2 Millionen private Haushalte in Deutschland kauften im Jahr 2017 Bücher (einschließlich E-Books), was 54 Prozent aller Haushalte entspricht. Vor zehn Jahren hatte

Mehr
Januar bis September 2018: Weniger Unternehmensinsolvenzen

Wiesbaden - Von Januar bis September 2018 meldeten die deutschen Amtsgerichte 14.715 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 3,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, teilte das

Mehr