Brennpunkte

Terroropfer-Beauftragter will mehr Geld für alle Hinterbliebenen

  • 14. Juli 2018, 08:27 Uhr
Bild vergrößern: Terroropfer-Beauftragter will mehr Geld für alle Hinterbliebenen
Blumenmeer vor dem Gutenberg-Gymnasium in Erfurt 2002
dts

.

Anzeige

Berlin - Nach der Erhöhung der Leistungen für Terroropfer-Angehörige fordert der Regierungsbeauftragte Edgar Franke (SPD) auch mehr Geld für die Hinterbliebenen anderer Gewalttaten. "Bei Tötungsdelikten ohne terroristischen Hintergrund erhalten die Hinterbliebenen deutlich geringere finanzielle Leistungen", sagte Franke dem "Spiegel".

"Nach einem Amoklauf ist das den Angehörigen schwer zu vermitteln. Auch bei mutmaßlichen Sexualmorden wie zuletzt in Wiesbaden trägt der Staat eine Verantwortung, weil es ihm nicht gelungen ist, seine Bürger beziehungsweise Bürgerinnen zu schützen." Deshalb solle man darüber nachdenken, "auch in all diesen Fällen ein Hinterbliebenengeld einzuführen", sagte der Opferbeauftragte. Der Bundestag hatte zuletzt die Härteleistungen für Angehörige von Terroropfern verdreifacht.

Statt wie bisher 10.000 Euro erhalten hinterbliebene Partner, Kinder und Eltern nach einem Anschlag nun 30.000 Euro. Das Geld wird rückwirkend bis ins Jahr 2001 ausgeschüttet.

ANZEIGE

Die News Terroropfer-Beauftragter will mehr Geld für alle Hinterbliebenen wurde von dts am 14.07.2018 in der Kategorie Brennpunkte mit den Stichwörtern Politik, Deutschland, Gewalt, Terrorismus abgelegt.

Weitere Meldungen

Kreml-Kritiker Nawalny zu 20 Tagen Haft verurteilt

Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny ist nach Angaben seiner Sprecherin erneut zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Der 42-Jährige müsse wegen eines Protestaufrufs

Mehr
Kavanaugh will sich durch neue Belästigungsvorwürfe nicht "einschüchtern" lassen

Der konservative Richterkandidat Brett Kavanaugh will trotz neuer Belästigungsvorwürfe an seiner Bewerbung für das Oberste US-Gericht festhalten. "Ich werde mich nicht

Mehr
Rosenstein soll sich persönlich bei Trump zu mutmaßlichen Absetzungsplänen äußern

US-Vizejustizminister Rod Rosenstein soll sich persönlich bei Donald Trump zu Berichten über regierungsinterne Pläne für eine mögliche Amtsenthebung des US-Präsidenten erklären.

Mehr

Top Meldungen

Stellenabbau bei Siemens fällt etwas niedriger aus

Bei Siemens fallen in der Kraftwerkssparte in Deutschland rund 2900 Stellen weg - etwas weniger als ursprünglich angepeilt. Darauf verständigte sich der Konzern mit dem

Mehr
Bericht: Zusagen für Baukindergeld frühestens im März 2019

Berlin - Die Zusagen für Baukindergeld werden sich wohl bis in das nächste Jahr verzögern. Die ersten Familien erhalten ihre Zahlungszusagen frühestens im März 2019, berichtet

Mehr
Landkreise und Bauern fordern "echte Flächendeckung" mit neuem 5G-Mobilfunk

Hochleistungsinternet auch auf dem Land: Vor der im kommenden Frühjahr anstehenden Frequenzversteigerung für den nächsten Mobilfunkstandard 5G haben der Deutsche Landkreistag und

Mehr