Lifestyle

Hardt: Nato trotz Trump stabiler als vor zwei Jahren

  • 12. Juli 2018, 19:06 Uhr
Bild vergrößern: Hardt: Nato trotz Trump stabiler als vor zwei Jahren
Hubschrauber der US-Army
dts

.

Anzeige

Brüssel - CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt hat US-Präsident Donald Trump einen "konfrontativen" und "disruptiven Stil" beim Nato-Gipfel in Brüssel vorgeworfen. "Die Äußerungen entsprechen dem disruptiven Stil des Präsidenten, den er leider auch in internationalen Fragen an den Tag legt", sagte der außenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion im Bundestag der "Welt" (Freitagausgabe).

"Sie sind allerdings in erster Linie dem heimischen Publikum gewidmet, dem Trump sich als kämpferischer Präsident und Wahrer amerikanischer Interessen präsentieren will." Gleichwohl sei das Nato-Bündnis in den vergangenen Jahren "stabiler" geworden, so Hardt. Trumps "persönliche Bemerkungen bei der Pressekonferenz" hätten gezeigt, dass "das Bündnis stabil ist und besser aufgestellt ist als vor zwei, drei Jahren. Das ist aber nicht in erster Linie den starken Worten des Präsidenten zu verdanken, sondern verschiedenen Entscheidungen der Nato-Mitglieder. Dazu gehört auch, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen."

Hardt hob hervor, "dass im amerikanischen Senat die Demokraten und viele führende Republikaner den konfrontativen Stil des Präsidenten gegenüber den Verbündeten kritisieren und ablehnen. Auftritte wie in Brüssel irritieren auch die engsten Anhänger Trumps." Trump hatte zuvor hinter verschlossenen Türen mit einem Alleingang der USA in Verteidigungsfragen gedroht.

Wenn die Bündnispartner nicht sofort zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgäben, würden die US-Amerikaner ihr eigenes Ding machen, sagte Trump dabei nach Angaben von Diplomaten. Nach Trumps Äußerungen waren die 29 Bündnispartner zu einer Sondersitzung zusammengekommen. Trump sprach danach von "enormem Fortschritt" und von Zusagen einer schnelleren Erhöhung der Militärausgaben.

Die News Hardt: Nato trotz Trump stabiler als vor zwei Jahren wurde von dts am 12.07.2018 in der Kategorie Lifestyle mit den Stichwörtern Politik, Deutschland, USA abgelegt.

Weitere Meldungen

Spiderman-Schöpfer Stan Lee im Alter von 95 Jahren gestorben

Comic-Legende Stan Lee ist tot: Der Schöpfer von Spiderman, Iron Man und anderen Superhelden starb am Montag im Alter von 95 Jahren in einem Krankenhaus in Los Angeles, wie der

Mehr
Brandenburgs Linke stellt sich gegen Wagenknecht

Potsdam - Der brandenburgische Landesvorstand der Linken und die aus dem Land stammenden Mitglieder der Bundestagsfraktion solidarisieren sich mit dem Bundestagsabgeordneten

Mehr
INSA-Meinungstrend: Union und SPD stoppen Abwärtstrend

Berlin - Im aktuellen INSA-Meinungstrend für "Bild" gewinnen CDU/CSU (25,5 Prozent) und Grüne (20 Prozent) jeweils einen Punkt hinzu. Die SPD (14 Prozent) verbessert sich um

Mehr

Top Meldungen

Porsche gibt sich bescheiden


Porsche-Mitarbeiter sind stolz. Aber sie prahlen nicht mit der eigenen Person. Im Rampenlicht steht vielmehr das Auto. Eine neue Plakat-Kampagne demonstriert

Mehr
Verdi fordert Eingreifen der Politik gegen Missstände bei Paketdiensten

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat in der Vorweihnachtszeit die "dramatisch schlechten" Arbeitsbedingungen bei Paketdiensten kritisiert und fordert ein Eingreifen der

Mehr
IG Metall: 190.000 Beschäftigte wählen mehr Freizeit statt Geld

Schichtarbeiter in der Metall- und Elektroindustrie bevorzugen überwiegend mehr Urlaub statt mehr Geld. Die starke Nachfrage nach zusätzlichen freien Tagen überraschte selbst den

Mehr