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Verfassungsschutzpräsident warnt vor verstärkten Cyberangriffen

  • 21. Juni 2018, 05:00 Uhr
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Köln - Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, hat vor verstärkten Cyberangriffen aus Russland, China und dem Iran gewarnt. Man sehe auch 2018 den Trend, dass die Quantität und Qualität nachrichtendienstlicher Kampagnen weiter zunehme, sagte Maaßen dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagsausgaben).

"Besonders die Nachrichten- und Sicherheitsdienste der Russischen Föderation, der Volksrepublik China sowie des Iran nutzen diese Mittel – auch gegen Deutschland", so Maaßen. Im 21. Jahrhundert könnten nur die Staaten prosperieren, die gegenüber Einschlägen aus dem Cyberraum über eine robuste Außenhülle verfügten. "Unsere Demokratie endet nicht in der analogen Welt – sie muss auch im Cyberraum wehrhaft sein", so der Inlandsgeheimdienstchef. Es könnten nur jene Staaten frei und souverän agieren, die ihre Sicherheitsarchitektur mutig und entschlossen an die technische Evolution anpassten. "Die nationale Sicherheitslage Deutschlands wird immer stärker durch die nationale Cyber-Sicherheitslage definiert", sagte Maaßen. Am Donnerstag beginnt in Potsdam die zweitägige Konferenz für Nationale Cybersicherheit.

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