Lifestyle

US-Gericht erlaubt Brad Pitt engeren Kontakt zu seinen Kindern

  • 13. Juni 2018, 17:46 Uhr
Bild vergrößern: US-Gericht erlaubt Brad Pitt engeren Kontakt zu seinen Kindern
Das einstige Hollywood-Traumpaar "Brangelina"
Bild: AFP

Das einstige Hollywood-Traumpaar Angela Jolie und Brad Pitt ringt weiter um die Obhut über die gemeinsamen sechs Kinder. Laut US-Medien erlegte ein Gericht der Schauspielerin nun auf, den Kindern einen engeren Umgang mit ihrem Vater zu gewähren.

Anzeige

Mehr als 20 Monate nach seiner Trennung ringt das einstige Hollywood-Traumpaar Angela Jolie und Brad Pitt weiter um die Obhut über die gemeinsamen sechs Kinder. Wie US-Medien am Dienstag berichteten, erlegte ein Gericht der Schauspielerin nun auf, den Kindern einen engeren Umgang mit ihrem Vater zu gewähren. Falls sie den Auflagen nicht nachkomme, drohe sie das primäre Sorgerecht zu verlieren, das sie bislang genießt.

In der gerichtlichen Verfügung heißt es den Berichten zufolge, dass es für die Kinder "schädlich" sei, wenn sie keine Beziehung zu ihrem Vater hätten. Nach Informationen des Fernsehsenders CNN befand das Gericht auch, dass die sechs Kinder im Alter zwischen neun und 16 Jahren bei Pitt "sicher" seien und eine "gesunde" Beziehung zu beiden Elternteilen für ihre Entwicklung wichtig sei. 

Das Gericht warnte Jolie laut diesen Berichten, wenn die 43-Jährige ihren Kindern weiter den Kontakt zum Vater verwehre, könne dies dazu führen, dass ihre eigene Zeit mit den Kindern reduziert oder das primäre Sorgerecht an Pitt übertragen werde.

In der Verfügung werden demnach konkrete Vorgaben für Pitts Kontakte zu den Kindern gemacht. So darf der 54-Jährige laut der Website "TMZ" künftig unter anderem uneingeschränkt mit ihnen telefonieren oder ihnen Textnachrichten schicken, ohne dass Jolie diese Kommunikation überwacht. Außerdem legte das Gericht den Berichten zufolge fest, dass Pitt im Sommer viel Zeit mit seinen Kindern in London und Los Angeles verbringen darf.

Jolie hatte im September 2016 nach zwölfjähriger Beziehung die Scheidung eingereicht. Medienberichten zufolge sorgte sie sich wegen Pitts Cannabis- und Alkoholkonsums und damit einhergehender Wutanfälle um das Wohl der Kinder. Sie warf ihrem Mann unter anderem vor, den damals 15-jährigen Sohn Maddox auf einem Flug von Frankreich nach Los Angeles geschlagen zu haben. Die Bundespolizei FBI stellte ihre Ermittlungen gegen Pitt wegen Kindesmisshandlung jedoch ein.

In dem fortdauernden Scheidungsverfahren ringt Jolie darum, das alleinige Sorgerecht zu bekommen. Pitt will die Obhut über die Kinder aufteilen lassen. 

ANZEIGE

Die News US-Gericht erlaubt Brad Pitt engeren Kontakt zu seinen Kindern wurde von AFP am 13.06.2018 in der Kategorie Lifestyle mit den Stichwörtern USA, Leute, Justiz, Film abgelegt.

Weitere Meldungen

Zahl der Verkehrstoten deutlich gestiegen

Wiesbaden - Die Zahl der Verkehrstoten ist im April 2018 deutlich gestiegen. 257 Menschen kamen nach vorläufigen Ergebnissen im vorletzten Monat bei Straßenverkehrsunfällen in

Mehr
Studie: Bedürftige Großstädter können sich Pflege oft nicht leisten

Köln - Vor allem in großen Städten können sich pflegebedürftige Menschen in Deutschland die ambulante oder stationäre Versorgung oft nicht mehr leisten. Das berichten die

Mehr
Cannabis wird im Oktober in Kanada legal

Das Gesetz zur Legalisierung von Cannabis in Kanada tritt am 17. Oktober in Kraft. Das kündigte Premierminister Justin Trudeau am Mittwoch an, nachdem in den vergangenen Tagen

Mehr

Top Meldungen

Bauernpräsident erwartet weniger Tierhaltung in Deutschland

Berlin - Vor dem für Donnerstag erwarteten Urteil des Europäischen Gerichtshofs gegen Deutschland wegen zu hoher Güllebelastung von Gewässern und Böden, kündigt der Bauernverband

Mehr
Ex-Verfassungsrichter Papier: Soli-Beschluss verfassungswidrig

Berlin - Der langjährige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält die Abschaffung des Soli nur für kleinere und mittlere Einkommen nicht für

Mehr
Familienunternehmen mit Großer Koalition unzufrieden

Berlin - Die deutschen Familienunternehmen sind unzufrieden mit der bisherigen Arbeit der Großen Koalition. Das berichtet das "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) unter Berufung

Mehr