Finanzen

Deutschland zahlt 129 Millionen Euro Zinsen für Rettungsschirm

  • 7. Juni 2018, 22:05 Uhr
Bild vergrößern: Deutschland zahlt 129 Millionen Euro Zinsen für Rettungsschirm
Deutsche Bundesbank
dts

.

Anzeige

Berlin - Deutschland muss in diesem Jahr 128,9 Millionen Euro Zinsen an den Euro-Rettungsschirm ESM zahlen. Das berichtet die "Bild" am Freitag.

Der Grund sei, dass der Rettungsschirm für das Anlegen seines Stammkapitals von rund 80 Milliarden keinerlei Risiko eingehen dürfe und das Geld deswegen auf Konten der Bundesbank und der französischen Nationalbank geparkt habe. Hier fallen derzeit 0,4 Prozent Negativzinsen an, schreibt die Zeitung. Den größten Teil der Zinsverluste muss Deutschland als größter ESM-Anteilseigner tragen.

ANZEIGE

Die News Deutschland zahlt 129 Millionen Euro Zinsen für Rettungsschirm wurde von dts am 07.06.2018 in der Kategorie Finanzen mit den Stichwörtern Finanzen, Deutschland, Finanzindustrie abgelegt.

Weitere Meldungen

Bundesregierung bringt Haushalt 2019 auf den Weg

Berlin - Unmittelbar nach der endgültigen Verabschiedung des Bundeshaushaltes 2018 in der ersten Juli-Woche will Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) bereits

Mehr
Deutsche Bank besteht US-Stresstest

Die 35 größten Banken in den USA verfügen nach Einschätzung der Notenbank Federal Reserve (Fed) über genügend Reserven, um selbst eine schwere weltweite Rezession zu verkraften.

Mehr
Sparguthaben der Bundesbürger verlieren massiv an Wert

Berlin - Die Sparguthaben der Bundesbürger verlieren weiter massiv an Wert. Wie das Nachrichtenmagazin Focus schreibt, prognostiziert die Allianz für das laufende Jahr einen

Mehr

Top Meldungen

Baukindergeld soll es nur bis 120 Quadratmeter Wohnfläche geben

Berlin - Die schwarz-rote Bundesregierung könnte vielen Immobilienkäufern einen Strich durch die Rechnung machen, wenn sie sich in ihrer Kalkulation auf das sogenannte

Mehr
Bisheriger Audi-Chef Stadler bleibt in Untersuchungshaft

Augsburg - Rupert Stadler, beurlaubter Vorstandsvorsitzender von Audi, bleibt weiterhin in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gablingen. "Derzeit ist noch

Mehr
Harley Davidson erhöht trotz Strafzöllen nicht die Preise

Milwaukee - Der US-Motorradhersteller Harley Davidson will die neuen Vergeltungszölle der Europäischen Union nicht in Form von höheren Preisen an seine Kunden weitergeben. "Wir

Mehr