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Sollten Unternehmen Webseiten für Onlinespiele sperren? Kontrovers!

  • 22. Mai 2018
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Was tun Mitarbeiter/-innen alles im Büro außer arbeiten? Private E-Mails lesen, online shoppen, spielen und chatten. Im Prinzip ist alles dabei. Dabei geht viel Zeit drauf, in der eben jene Mitarbeiter/-innen auch produktiv sein könnten. Sollten Unternehmen die jeweiligen Seiten auf den dienstlichen Rechnern blockieren? Die Diskussion ist nicht so einfach, wie sie auf den ersten Blick erscheint.

Verlorene Arbeitszeit ist nicht immer wirklich verloren

Dass der Mensch sich nicht unbegrenzt ohne Pause konzentrieren kann, ist schon länger bekannt. Man geht heute davon aus, dass die Konzentration auf eine Sache, also das fokussierte, zweckdienliche Arbeiten, abhängig von der persönlichen Disposition zwischen 20 Minuten und etwa 90 Minuten möglich ist. Danach driften die Gedanken ab, eine Pause ist nötig. Um es mit Fachbegriffen aus dem Bereich Computer auszudrücken: Irgendwann ist der Arbeitsspeicher voll, so dass zwecks Sortierung die Festplatte einfach mal runtergefahren werden muss. Nach einem Neustart läuft das System wieder rund. Heißt für die Arbeit am Schreibtisch, dass regelmäßige Pausen nötig sind. Ob man sich die nun einfach nimmt, wenn man merkt, dass es ohne nicht mehr geht, oder ob man auf die Pomodoro-Technik mit jeweils 20 bis 30 Minuten Arbeitszeit und fünf Minuten Pause setzt, ist letzten Endes egal: Niemand hält ohne Pause einen Achtstundentag durch.

In der Pause sollte wirklich abgeschaltet werden. Zum Kaffeeautomaten gehen und unterwegs mit den Kollegen gerade die nächste Präsentation durchsprechen oder in der Teeküche mit dem Chef ein Meeting planen gilt nicht: Das ist Arbeit. Deshalb schätzen es viele Angestellte, zwischendurch einfach mal kurz die privaten E-Mails zu lesen und zu beantworten, fünf Minuten auf Facebook nach Neuigkeiten zu suchen, online Zeitung zu lesen oder ein Browserspiel zu spielen. Diese Dinge haben mit Arbeit wirklich nichts zu tun, und sie helfen dem Kopf beim Abschalten. Das ist genau das, was für konzentriertes Arbeiten nach der Pause nötig ist. Und dazu existieren inzwischen auch zahlreiche wissenschaftliche Studien.

Virenfalle Browsergames

Die meisten Seiten, die kurze Spiele für zwischendurch anbieten, sind allerdings bei Chefs nicht so beliebt. Denn die IT-Abteilung der Unternehmen schlägt zu Recht Alarm: Die Seiten sind oft verseucht, mit den Spielen werden Viren, Trojaner und andere unliebsame "Geschenke" auf dem Firmenrechner geparkt. Daher ist es nur allzu verständlich, wenn diese Seiten gesperrt werden oder der Arbeitgeber die Mitarbeiter/-innen darauf hinweist, dass sie als Pausenfüller nicht genutzt werden sollten. Ein Sicherheitsproblem kann nämlich unter Umständen recht brisant werden: Immerhin erhält Schadsoftware über den Firmenrechner unter Umständen Zugang zu sensiblen Daten. Wirtschaftsspionage ist dann genauso wenig ausgeschlossen wie datenschutzrechtliche Probleme. Etwas anders sieht das beim Online Casino aus. Seiten wie https://casino.netbet.de/ sind in der Regel besser gepflegt und legen Wert auf Sicherheit, denn es kann nicht nur im Übungsmodus, sondern auch im Echtgeldmodus gespielt werden. Zocken um Geld am Arbeitsplatz ist allerdings wieder eine ganz andere Geschichte ...

Besser für's Gehirn: Jump'n'Run Spiele

Während das Online Casino für die Pause im Home Office fast schon banal ist, sind Jump'n'Run Spiele laut wissenschaftlichen Untersuchungen sogar in gewisser Weise an Lernprozessen beteiligt. Denn wer sein Gedächtnis mit dem wiederholten Spielen der verschiedenen Level von Games wie beispielsweise Super Mario trainiert, der hat nicht nur ein besseres Gedächtnis, sondern auch nachweislich mehr graue Gehirnmasse. Und die ist genau das, was für das Gedächtnis verantwortlich ist. Vielleicht hilft das ja bei der nächsten Arbeitspause, den Chatraum gar nicht erst zu betreten, sondern lieber eine Runde Abenteuer zu erleben.

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