Wirtschaft

Stiftung Warentest: Verbraucher können auf teure Matratzen verzichten

  • 21. Mai 2018, 15:58 Uhr
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Schlafende Frau in einem Bett
Bild: AFP

Die Stiftung Warentest hat überzogene Preise für Matratzen kritisiert. 'Viele Menschen schlafen schlecht und sind bereit, eine Menge Geld auszugeben, um das zu ändern', sagte der Vorstand der Stiftung, Hubertus Primus, dem Berliner 'Tagesspiegel'.

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Die Stiftung Warentest hat überzogene Preise für Matratzen kritisiert. "Viele Menschen schlafen schlecht und sind bereit, eine Menge Geld auszugeben, um das zu ändern", sagte der Vorstand der Stiftung, Hubertus Primus, dem Berliner "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe). "Deshalb wird viel Bohei um das Schlafen gemacht". Verbraucher könnten aber getrost auf teure Sieben-Zonen-Matratzen und kostspielige Lattenroste verzichten.

Die Sieben-Zonen-Matratze, mit der viele Anbieter werben, "bringt überhaupt nichts", sagte der Verbraucherschützer. Auch Lattenroste würden völlig überschätzt. "Eigentlich kann man sich seinen Lattenrost aus Holzlatten selbst zusammenzimmern, und der ist dann genauso gut wie die teuren Lattenroste", sagte Primus der Zeitung.

Das vergangene Jahr schloss die Stiftung Warentest demnach mit einem Gewinnplus ab. Das Jahresergebnis sei um 500.000 Euro auf 2,4 Millionen Euro gestiegen, berichtete der "Tagesspiegel". Trotz eines Rückgangs bei den Verkäufen der Zeitschrift "test" steigerte die Verbraucherschutzorganisation ihren Umsatz im vergangenen Jahr um eine Million Euro. Dazu habe die gute Entwicklung des Internetauftritts "test.de" und eine Preiserhöhung bei "test" beigetragen, sagte Primus.

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