Finanzen

Was ist ein Broker und wie arbeitet er?

  • 13. Mai 2018
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@ PIX1861 (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

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In Deutschland sind in den vergangen 20 Jahren die Finanzdienstleistungen von Brokern bekannt worden. Heutzutage nehmen Millionen Menschen die Dienste eines Brokers für ihre Finanzgeschäfte zusätzlich zu den Leistungen der klassischen Filialbanken in Anspruch. In Verbindung mit Aktien, binären Optionen, Wertpapierhandel und Börse werden immer wieder Broker erwähnt. Was ist ein Broker, was macht er und welche Aufgaben hat er im Zusammenhang mit Wertpapieren? Wer Geld in Aktien investieren und die Chancen des Wertpapierhandels nutzen möchte, der kann dies nicht komplett in Eigenregie machen. Die teure Hausbank wird zwar nicht mehr benötigt, aber Privatanleger brauchen einen Broker – einen Vermittler -, der für den Anleger online an der Börse Aktien, Rohstoffe oder Devisen handelt und Börsengeschäfte durchführt. Broker haben eine entsprechende Zulassung der Finanzaufsicht, denn als Privatperson ist es nicht möglich, direkt an der Börse Kauf- und Verkaufsaufträge abzugeben. Auch Unternehmen haben keinen Zugang zum Börsenhandel, da dieser mit gewissen Auflagen und Bedingungen verknüpft ist.

Die Dienstleistungen eines Brokers beschränken sich allerdings nicht nur auf die Börse. Beispielsweise wird der Devisenmarkt im sogenannten Over The Counter (OVT)-Geschäft abgewickelt, was so viel bedeutet wie außerhalb der Börse. Man kann es auch Interbankenhandel nennen. Der Begriff wurde gewählt, weil der Devisenhandel immer stets nur zwischen den klassischen Banken getätigt wurde. Ein Broker ist also derjenige, über den Anleger einen den Zugang zu den Märkten erhalten – egal, ob über die Börse oder außerhalb der Börse. Er ist sozusagen die Schnittstelle zu den weltweiten Finanzmärkten.

Aufgaben des Brokers

Investoren geben ihrem Broker gewünschte Kauf- und Verkaufsaufträge durch, die er dann an der Börse ausführt. Für diese Dienstleistung werden an den Broker Gebühren gezahlt. Der Großteil des deutschen Wertpapierhandels findet an der Börse in Frankfurt statt, an der auch die meisten Broker arbeiten. Niemand kann selbst Aktien über die Börse handeln, jeder ist auf einen Broker angewiesen. Denn einem Privatkunden, der Wertpapiere oder ähnliches kaufen will, ist der direkte Weg an die jeweilige Börse von Gesetzes wegen nicht erlaubt. Aus diesem Grund übernimmt ein Broker die Transaktion. Um einen Broker zu beauftragen, muss man sich natürlich zuvor für den Wertpapierhandel mit seinen persönlichen Daten auf der Plattform des Brokers anmelden. Nach der Eröffnung eines Kontos und nach der Anmeldung, kann der Anleger beispielsweise auch eine Beratung in Anspruch nehmen oder sich die gewünschten Aktien, in der investieren möchte, aussuchen. Wurden passende Aktien vom Broker gefunden, dann teilt er seinem Kunden den Kaufpreis mit und vereinbart mit ihm die gewünschte Stückzahl. Der Broker kontaktiert den Verkäufer (das können Einrichtungen, Emittenten oder auch Privatpersonen sein) und die Aktie wird dann zum vereinbarten Kaufpreis auf den Anleger in sein Aktiendepot übertragen. Ein Broker ermöglicht darüber hinaus auch das Führen eines Aktiendepots online auf seiner Plattform, das jeder selbst vom Computer zuhause aus bedienen und organisieren kann. In den meisten Fällen stellen Online Broker auch Apps für mobile Geräte wie Handy oder Tablet ihren Kunden zur Verfügung, so dass es auch von unterwegs aus möglich ist, den Wertpapierhandel zu betreiben. Private Anleger können auf diese Weise äußerst schnell auf Verkaufs- und Kaufsignale bei Aktien reagieren. So gelingt es auch, dass das Online Trading dazu führt, dass der Vorsprung an Informationen von professionellen Wertpapierhändlern gegenüber den Privatkunden und Anlegern erhöht wird. Über das Aktiendepot können sich Groß- oder Kleinanleger jederzeit einen Überblick über den Stand und die Wertpapierentwicklung in ihrem Aktiendepot verschaffen. Moderne Online Broker bieten außerdem auch hilfreiche Auswertungs- und Analysetools an, mit denen die Kunden sofort mit einem Blick erkennen können, wie sich die Aktien entwickeln.

Auf die richtige Wahl kommt es an

Die Angebote der vielen Online Broker gestalten sich teilweise recht unterschiedlich. Wer beispielsweise Day Trading betreiben oder mit modernen Finanzinstrumenten wie CFDs handeln möchte, der sollte sich einen Online Broker aussuchen, der einen Trading-Service in Echtzeit (Realtime) anbietet. Bezüglich der Gebühren sollte man überlegen, wie viele jährliche Transaktionen anfallen könnten. Dementsprechend lassen sich dann auch die Gebühren der Broker ermitteln. Sicherheit geht bei Finanzgeschäften immer vor. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich einen Broker auszusuchen, die seinen Sitz innerhalb der EU hat und damit unter die EU-Regulierung fällt. Der Schutz des Anlegers ist durch eine ausreichende Einlagensicherung gewährt.

Ein anderer wichtiger Punkt, auf den man im Vorfeld einen Blick werfen sollte, ist ob der Broker überhaupt die Tradingformen unterstützt, die man betreiben möchten. Viele Broker haben sich auf bestimmte Teilgebiete des Tradens spezialisiert und bieten beispielsweise Forex oder vor allem CFD-Handel an. Wieder andere setzen ihren Fokus vor allem auf den Handel mit Optionsscheinen oder auf den OTC-Handel. Daher ist es wichtig, darauf zu achten, dass der gewählte Broker auf den Handelsplätzen aktiv ist, auf denen man bevorzugt handeln möchte.

Wetten auf Aktienkurse

Millionen von sportbegeisterten Menschen tippen regelmäßig auf Sportereignisse. Der Reiz darin liegt am mit Spannung erwarteten Ergebnis, weil die Wette eine Möglichkeit ist, Geld zu verdienen. Wer sich für Sportwetten interessiert, kann sich auf diesen Seiten ausführlich informieren: www.wettanbietervergleich.de.

Auch das Wetten auf Aktienkurse ist möglich und relativ einfach. Es erfordert nur wenig Geld und ist auch möglich, ohne Haus und Hof zu riskieren. Privatanleger brauchen dazu lediglich die richtigen Tools auf den Plattformen der Online Trader einzusetzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man mit seiner Wette auf steigende Aktien oder auf fallende Aktien Geld verdienen möchte. Als Erstes sollte sichergestellt sein, dass die Verluste unter keinen Umständen den getätigten Einsatz überschreiten können und als Zweites sollten die Transaktionskosten mit einkalkuliert werden, die aber nur sehr gering ausfallen dürfen.

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