Wirtschaft

Neuer Höchststand bei Lärmschutzinvestitionen

  • 24. April 2018, 08:15 Uhr
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Wiesbaden - Die Unternehmen des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) haben im Jahr 2016 in Deutschland 133,5 Millionen Euro in Sachanlagen zum Lärm- und Erschütterungsschutz investiert: Lärmschutzinvestitionen sind in den vergangenen Jahren fast kontinuierlich gestiegen und haben 2016 einen neuen Höchstwert erreicht, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Zahlen am Dienstag mit. Zu Maßnahmen zum Schutz vor Lärm und Erschütterungen zählen neben Lärmschutzwänden und -mauern auch Schwingungsisolierungen sowie Sonderfundamente für technische Anlagen.

Nicht berücksichtigt werden Investitionen in den Arbeitsschutz. Der Großteil der Investitionen für Lärm- und Erschütterungsschutz entfiel mit 118,9 Millionen Euro (89,1 Prozent) auf Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Darunter wurden mit 28,8 Millionen Euro die meisten Investitionen von Unternehmen der Metallerzeugung und -verarbeitung erbracht, gefolgt von Unternehmen der Chemischen Industrie mit 24,8 Millionen Euro.

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