Lifestyle

Virtuelle Meetings schlecht fürs Geschäft

  • 13. April 2018, 12:57 Uhr
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wid Groß-Gerau - Unternehmen sparen Geld durch virtuelle Meetings, doch die besseren Geschäfte werden bei persönlichen Treffen gemacht. geralt/pixabay.com

Mit Konferenzen vor digitalen Kameras lassen sich Dienstreisen einsparen. Und die kosten bares Geld. Doch in der Gesamtrechnung könnte die Sparmaßnahme teurer sein als gedacht.

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Mit Konferenzen vor digitalen Kameras lassen sich Dienstreisen einsparen. Und die kosten bares Geld. Doch in der Gesamtrechnung könnte die Sparmaßnahme teurer sein als gedacht. 2017 wurde jedes vierte persönliche Treffen in deutschen Unternehmen durch ein virtuelles Meeting ersetzt. Und das, obwohl fast 50 Prozent der Fach- und Führungskräfte der Überzeugung sind, dass sich durch persönliche Treffen rund ein Drittel mehr Umsatz erzielen lässt.

Aus Zeit- und Kostengründen wird dennoch zu Skype und Co. gegriffen. Das sind die Ergebnisse der aktuellen Umfrage "Chefsache Business Travel 2018", einer Initiative von Travel Management Companies im Deutschen Reiseverband (DRV), für die mehr als 200 Führungs- und Fachkräfte befragt wurden.

Der vermeintlichen Zeit- und Kostenersparnis bei virtuellen Treffen steht also eine höhere Produktivität auf Dienstreisen gegenüber. Diese lässt sich nicht nur in Umsatzzahlen messen. "Mitarbeiter sind auf Reisen häufig sogar produktiver als am eigenen Schreibtisch", sagt Peter Ashworth, Senior Vice President Central & Eastern Europe von Carlson Wagonlit Travel, einer Travel Management Company im DRV. Das sei Insbesondere dann so, wenn bei der Reiseorganisation auf Produktivitätsfaktoren wie die richtige Hotelauswahl geachtet werde. Eine Unterkunft mit guter verkehrstechnischer Anbindung beispielsweise hat für 44 Prozent der Befragten einen starken Einfluss auf die Produktivität.

77 Prozent der Umfrageteilnehmer sehen in virtuellen Meetings einen klaren Vorteil in der Kosten- und Zeitersparnis. Diesem Trend folgend fielen im vergangenen Jahr nach Einschätzung der Befragten 25 Prozent aller persönlichen Treffen der Kommunikation über digitale Kanäle zum Opfer. Doch aus Vertriebssicht sind virtuelle Meetings nicht von Vorteil: der Geschäftserfolg ist beim persönlichen Kontakt deutlich höher. Durchschnittlich 27 Prozent mehr Umsatz jährlich können laut Aussage derjenigen erwirtschaftet werden, die auf das Gespräch beim Kunden vor Ort setzen.

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Die News Virtuelle Meetings schlecht fürs Geschäft wurde von Lars Wallerang/wid am 13.04.2018 in der Kategorie Lifestyle mit den Stichwörtern Wirtschaft, Reise, Internet abgelegt.

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