Wirtschaft

Von der Kult-Fabrik zum Auto-Museum

  • 22. März 2018, 16:51 Uhr
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mid Groß-Gerau - Das Viper-Werk ist Geschichte, doch in der alten Detroiter Montagehalle als Ausstellungs-Ort zu neuem Leben erweckt. FCA

Im Zeichen der Schlange: Das alte Detroiter Montagewerk des Kultautos Dodge Viper erhält ein neues Leben als Ausstellungs-Stätte. Sie soll die Sammlung der legendären Concept Cars und historischen Fahrzeuge des Unternehmens beherbergen.

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Im Zeichen der Schlange: Das alte Detroiter Montagewerk des Kultautos Dodge Viper erhält ein neues Leben als Ausstellungs-Stätte. Sie soll die Sammlung der legendären Concept Cars und historischen Fahrzeuge des Unternehmens beherbergen. Außerdem startet nun eine Versteigerung von Viper-Erinnerungsstücken. Unter dem neuen Namen "Conner Center" wird das frühere Montagewerk gleich südlich der berühmten 8 Mile Road in einem Detroiter Wohngebiet 85 der fast 400 Concept Cars und historischen Fahrzeuge des Unternehmens ausstellen, die nun alle unter einem Dach untergebracht sind. Bisher war die große Sammlung auf mehrere Lager verteilt.

"Mit seiner reichen Historie ist der Gebäudekomplex an der Conner Avenue der ideale Ort zur Ausstellung jener Fahrzeuge, die das Unternehmen mehr als 92 Jahre lang getragen haben," sagte Brandt Rosenbusch, Manager, Historical Services. "Der Umzug ins 'Conner Center' erlaubt es uns nun, die gesamte Sammlung unter einem einzigen Dach unterzubringen und den Platz zu haben, diese Historie mit unseren Mitarbeitern zu teilen."

Etwa 7.200 der insgesamt 37.200 Quadratmeter des Werkes wird als Ausstellungsfläche für Fahrzeuge dienen, vom Rambler (1902) als ältestem Fahrzeug der Sammlung bis zu einem der wichtigsten, dem Chrysler Touring von 1925. Die Büros des ehemaligen Werkes werden zu etwa 2.000 Quadratmetern Meeting-Räumen umgebaut, die Treffen unterschiedlicher Größe beherbergen können. Es ist zu erwarten, dass der 1966 gebaute Komplex, der zunächst nur intern genutzt werden soll, künftig auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird.

Die Produktion des Dodge Viper endete am 31. August 2017, und von da an begann die Stilllegung des Gebäudes. Während die Produktionsstraße abgebaut, die Büromöbel entfernt und die Räume gereinigt und für ihre neue Verwendung als Meeting- und Ausstellungsfläche vorbereitet wurden, fanden die Aufräum-Teams hunderte von Viper-Erinnerungsstücken und auch einige mit Bezug zum Plymouth Prowler. Da lag die Entscheidung nahe, diese Gegenstände zu versteigern. Die Auktion dauert bis zum 13. April. Eine Liste und Beschreibungen der zu versteigernden Artikel sowie Anleitungen zum Bieten sind unter dem Link https://auction.unitedwaysem.org verfügbar.

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Die News Von der Kult-Fabrik zum Auto-Museum wurde von Lars Wallerang am 22.03.2018 in der Kategorie Wirtschaft mit den Stichwörtern Auto, Automobilproduktion, Oldtimer, Museum abgelegt.

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