Brennpunkte

Mann will Geldstrafe für Cousin zahlen - und wird selbst per Haftbefehl gesucht

  • 19. März 2018, 12:47 Uhr
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Blaulicht der Polizei
Bild: AFP

Ein 27-jähriger Mann hat bei der Bundespolizei in Duisburg die Geldstrafe für seinen verhafteten Cousin bezahlen wollen - obwohl er selbst per Haftbefehl gesucht wurde.

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Ein 27-jähriger Mann hat bei der Bundespolizei in Duisburg die Geldstrafe für seinen verhafteten Cousin bezahlen wollen - obwohl er selbst per Haftbefehl gesucht wurde. Den Beamten sagte der Mann am Sonntagabend, er wolle für die Freilassung seines Verwandten dessen Geldstrafe von 273,50 Euro übernehmen, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Die Duisburger Bundespolizisten fanden jedoch heraus, dass auch gegen den 27-Jährigen ein Haftbefehl bestand - er war wegen Betrugs zu 300 Euro Geldstrafe oder ersatzweise 30 Tagen Haft verurteilt worden. Daraufhin musste sich der Mann auf der Wache erst einmal selbst mit dem Geld auslösen, das er für seinen Verwandten mitgebracht hatte.

Eine Stunde später tauchte er dann erneut auf der Wache auf, um auch die Geldstrafe seines Verwandten zu begleichen. Der Cousin wurde danach freigelassen, und auch der 27-Jährige blieb auf freiem Fuß.

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Die News Mann will Geldstrafe für Cousin zahlen - und wird selbst per Haftbefehl gesucht wurde von AFP am 19.03.2018 in der Kategorie Brennpunkte mit den Stichwörtern D, Nordrhein, Westfalen, Kriminalität abgelegt.

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