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Analyse: Lohnlücke schließt sich am 18. März

  • Mirko Stepan/wid - 13. März 2018, 13:06 Uhr
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wid Groß-Gerau - In typischen "Frauenberufen" wie in der Pflegebranche ist die Bezahlung oft unterdurchschnittlich - trotz vergleichbarer Belastungen und Anforderungen wie in besser bezahlten "Männerberufen". AOK Bilderdienst

Frauen verdienen in Deutschland in den meisten Fällen weniger als Männer. Statistisch gesehen dauert es bis zum 18. März, bis die Lohnlücke geschlossen ist.

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Frauen verdienen in Deutschland in den meisten Fällen weniger als Männer. Statistisch gesehen dauert es bis zum 18. März, bis die Lohnlücke geschlossen ist. Deshalb haben das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung und das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen zum sogenannten "Equal Pay Day" einige Fakten zusammengestellt.

Die Analysen zeigen, dass die Anforderungen und Belastungen in "Frauenberufen" geringer entlohnt werden als in "Männerberufen" und auch die Arbeitsleistung von Frauen im Allgemeinen geringer honoriert wird als die von Männern. "Hier können wir erstmals statistisch nachweisen, dass weibliche Erwerbsarbeit von systematischen Abwertungen betroffen ist", stellt die IAQ-Forscherin Sarah Lillemeier fest. Nur die als "Männerberufe" geltenden Tätigkeiten als Kraftfahrzeugführer, Lkw- und Busfahrer sind im Vergleich mit gleichwertigen "Frauenberufen" geringer bezahlt. Gleichwertig meint hier die Anforderungen und Belastungen, denen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgesetzt sind und die mittels eines Index geschlechtsneutral beurteilt werden.

In vielen weiblich dominierten Bereichen wie Erziehung und Pflege seien die beruflichen Anforderungen und Belastungen vergleichsweise hoch, die Verdienste aber tendenziell gering. Die Forscherinnen sehen "politischen Handlungsbedarf, der insbesondere die Aufwertung der gesellschaftlich hoch relevanten personennahen Dienstleistungen zum Ziel haben sollte", so IAQ-Direktorin Prof. Dr. Ute Klammer.

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