Wirtschaft

Verarbeitendes Gewerbe verzeichnet im Januar weniger Aufträge

  • 8. März 2018, 08:56 Uhr
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Industrieanlagen
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Wiesbaden - Der preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist im Januar 2018 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 3,9 Prozent niedriger gewesen als im Vormonat. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Donnerstag mit.

Für Dezember 2017 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 3,0 Prozent gegenüber November 2017 (vorläufiger Wert: + 3,8 Prozent). Der preisbereinigte Auftragseingang ohne Großaufträge lag im Januar saison- und arbeitstäglich bereinigt um 2,4 Prozent niedriger als im Vormonat. Im ersten Monat des Jahres verringerten sich die Aufträge aus dem Inland im Vergleich zum Vormonat um 2,8 Prozent, die Auslandsaufträge fielen um 4,6 Prozent. Dabei verringerten sich die Auftragseingänge aus der Eurozone um 5,9 Prozent, die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland nahmen um 3,8 Prozent gegenüber Dezember 2017 ab.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im Januar 2018 um 3,3 Prozent niedriger als im Vormonat. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Rückgang von 5,0 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter stiegen die Aufträge um 2,4 Prozent. Der preisbereinigte Umsatz lag nach vorläufigen Angaben im Januar 2018 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,2 Prozent niedriger als im Vormonat, teilten die Statistiker weiter mit.

Der Dezember 2017 blieb nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber November 2017 unverändert (vorläufiger Wert: – 0,3 Prozent).

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