Lifestyle

Mittelstand braucht internationales Geschäft

  • 7. März 2018, 12:15 Uhr
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wid Groß-Gerau - Mittelständische Unternehmen sind profitabler, wenn sie international aktiv sind. Laut KfW bleiben viele Chancen ungenutzt. KfW-Bildarchiv / Rüdiger Nehmzow

Kleine und mittlere Unternehmen, die über die eigenen Grenzen hinaus wirtschaftlich aktiv sind, sind profitabler, innovativer und wachsen stärker. Das zeigt eine Studie der KfW und der nationalen Förderinstitute Großbritanniens, Frankreichs, Spaniens und Italiens.

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Kleine und mittlere Unternehmen, die über die eigenen Grenzen hinaus wirtschaftlich aktiv sind, sind profitabler, innovativer und wachsen stärker. Das zeigt eine Studie der KfW und der nationalen Förderinstitute Großbritanniens, Frankreichs, Spaniens und Italiens.

Der Studie zufolge haben kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im internationalen Handel weniger Gewicht als im jeweiligen Heimatmarkt, wo sie mehr als 50 Prozent zur Wertschöpfung beitragen und zwei Drittel der Arbeitsplätze bereitstellen. Im Vergleich der fünf größten europäischen Volkswirtschaften sind deutsche Mittelständler mit 51 Prozent (20 Prozentpunkte mehr als der Durchschnitt) internationaler ausgerichtet. Vier von fünf exportierenden KMU in Deutschland bieten Waren und Dienstleistungen in anderen EU-Ländern an. Der Vorstandsvorsitzende der KfW, Dr. Günther Bräunig, sagt: "Der Mittelstand braucht den europäischen Binnenmarkt. Er bietet niedrige Schwellen und hohe Rechtssicherheit beim Eintritt in die Märkte der Mitgliedsländer. Es ist unsere Aufgabe als nationale Förderbanken, kleine und mittlere Unternehmen durch geeignete Förderinstrumente dabei zu unterstützen, die Chancen internationaler Aktivitäten besser zu nutzten."

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Die News Mittelstand braucht internationales Geschäft wurde von Mirko Stepan/wid am 07.03.2018 in der Kategorie Lifestyle mit den Stichwörtern Handel, Wirtschaft abgelegt.

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