Politik

Scholz soll bis zu Sonderparteitag kommissarisch die SPD führen

  • 13. Februar 2018, 19:23 Uhr
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Olaf Scholz
Bild: AFP

Nach dem Rücktritt von SPD-Chef Martin Schulz soll der Parteivize und Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz kommissarisch die SPD führen. Das verlautete nach Beratungen von SPD-Präsidium und -Vorstand am Dienstagabend aus Teilnehmerkreisen.

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Nach dem Rücktritt von SPD-Chef Martin Schulz soll der Parteivize und Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz kommissarisch die SPD führen. Das verlautete nach Beratungen von SPD-Präsidium und -Vorstand am Dienstagabend aus Teilnehmerkreisen. Zur Begründung hieß es, Scholz sei der dienstälteste stellvertretende Parteichef.

Nach dem Parteipräsidium nominierte demnach auch der Vorstand Fraktionschefin Andrea Nahles einstimmig als künftige SPD-Vorsitzende. Sie soll auf einem Sonderparteitag am 22. April in Wiesbaden gewählt werden. Schulz erklärte in den Gremiensitzungen offiziell mit sofortiger Wirkung seinen Verzicht auf den Parteivorsitz.

Zuvor hatte es Bestrebungen gegeben, Nahles unmittelbar als kommissarische Parteichefin zu benennen. Dagegen gab es aber rechtliche und politische Einwände.

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