Wirtschaft

Dermapharm will mit Börsengang Zukäufe finanzieren

  • 23. Januar 2018, 17:30 Uhr
Bild vergrößern: Dermapharm will mit Börsengang Zukäufe finanzieren
Tabletten
dts

.

Anzeige

Grünwald - Nach dem geplanten Börsengang will der Arzneikonzern Dermapharm einen Gutteil des Emissionserlöses für Zukäufe im In- und Ausland verwenden. Der Vorstandsvorsitzender Hans-Georg Feldmeier und Karin Samusch, Vorstand für Unternehmensentwicklung, erklärten der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe), wozu der Erlös aus neuen Aktien dienen wird.

Es geht um Tranchen von 45 Millionen, 20 Millionen und 35 Millionen Euro für drei verschiedene Zwecke. Dermapharm erwartet aus einer Kapitalerhöhung in Verbindung mit dem Börsengang etwa 100 Millionen Euro, die ins Unternehmen fließen. Beinahe die Hälfte dient der Finanzierung schon getätigter und kommender Zukäufe in Deutschland: "Natürlich wird ein Teil des Erlöses von 100 Millionen auf der einen Seite für die Rückführung von alten Verbindlichkeiten, aber auch ein Stück weit für Neuzukäufe verwendet - und da sprechen wir im Moment über 45 Millionen Euro", sagte Samusch, die sich dabei auf die Expansion im Inland bezog. Wie viel davon in Schuldenabbau und Neuzukäufe entfalle, halte man sich noch offen, sagte Feldmeier.

"Das wird noch im Detail ausjustiert." Dermapharm hatte zuletzt vier Akquisitionen getätigt. "Dann wollen wir 20 Millionen Euro für den im Moment anstehenden Prozess `Weitere Internationalisierung` verwenden", so Samusch zur zweiten Tranche. Das umfasse zum einen den Aufbau eigener Gesellschaften im Ausland, zum anderen Zukäufe.

Tranche drei - 35 Millionen Euro - soll nach den Worten der beiden Manager ins bestehende Geschäft gehen: die Erweiterung des zentralen Versands etwa und den Ausbau der Produktion.

ANZEIGE

Die News Dermapharm will mit Börsengang Zukäufe finanzieren wurde von dts am 23.01.2018 in der Kategorie Wirtschaft mit den Stichwörtern Wirtschaft, Deutschland, Gesundheit, Unternehmen abgelegt.

Weitere Meldungen

Deutsche Exporteure geraten in Bedrängnis

Berlin - Die um sich greifenden Abschottungsmaßnahmen, Sanktionen und politischen Konflikte mit immer mehr Handelspartnern entwickeln sich zur Bedrohung für deutsche

Mehr
Bericht: Deutsche Post plant Porto-Erhöhung auf 80 Cent

Berlin - Nach steigenden Preisen für Bücher- und Warensendungen zum 1. Juli plant die Deutsche Post laut eines Zeitungsberichts die nächste Portoerhöhung. Laut Informationen von

Mehr
TÜV-Verband fordert Prüfpflicht für Windräder

Berlin - Nach mehreren Havarien von Windkraftanlagen fordern die Technischen Überwachungsvereine von der Politik eine gesetzlich geregelte Prüfpflicht für die Ökostrom-Anlagen.

Mehr

Top Meldungen

Gutachten warnt vor Risiken für EU beim Euro-Clearing

Frankfurt/Main - Ein Verbleib des Euro-Clearings in London nach dem Brexit würde einem Gutachten zufolge große Gefahren für den europäischen Finanzsektor mit sich bringen. Das

Mehr
Tarifkommission der IG Bau stimmt Schlichterspruch zu

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat dem Schlichterspruch für die rund 800.000 Beschäftigten in der Branche zugestimmt. Das teilte die Gewerkschaft am Samstag

Mehr
Ökonomen sehen Italien als Risikofaktor

Rom - Italien wird aus Sicht führender Ökonomen zur Gefahr für den Euro. "Dauerhaft kann der Euro nur funktionieren, wenn die Mitgliedstaaten solide Staatsfinanzen verfolgen. Das

Mehr