Wirtschaft

Bahn verteidigt bundesweite Einstellung des Fernverkehrs bei Orkan "Friederike"

  • 21. Januar 2018, 09:33 Uhr
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Bahn verteidigt Stopp des Fernverkehrs wegen Orkans
Bild: AFP

Die Bahn hat die deutschlandweite Einstellung des Fernverkehrs wegen des Orkans 'Friederike' verteidigt. 'Die Entscheidung, die Sicherheit unserer Fahrgäste und Mitarbeiter über alles zu stellen, war richtig', sagte Verkehrsvorstand Huber der 'Bild am Sonntag'.

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Die Deutsche Bahn hat die deutschlandweite Einstellung des Fernverkehrs wegen des Orkans "Friederike" verteidigt. "Die Entscheidung, die Sicherheit unserer Fahrgäste und Mitarbeiter über alles zu stellen, war richtig", sagte Personenverkehrsvorstand Berthold Huber der "Bild am Sonntag". In weiten Teilen Deutschlands seien wegen des Sturms weder Flug-, Auto- noch Bahnverkehr möglich gewesen. "Ich danke auch unseren Kunden für ihr Verständnis und ihre Geduld trotz massiver Verspätungen und Zugausfälle", sagte Huber der Zeitung.

Der Wintersturm "Friederike" - einer der stärksten Stürme in Deutschland seit dem Orkan "Kyrill" vor elf Jahren - war am Donnerstag vor allem über den Westen, Norden und die Mitte Deutschlands hinweggefegt und hatte erhebliche Schäden verursacht. Allein die Bahn sprach von Millionenschäden am Schienennetz und mehr als 200 beschädigten Streckenabschnitten. Am Donnerstagnachmittag stellte die Bahn den Fernverkehr bundesweit ein. 

Der Fahrgastverband Pro Bahn kritisierte den sturmbedingten bundesweiten Stopp des Fernverkehrs als "übertrieben"; auch der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, erklärte, die Bahn sei über das Ziel hinausgeschossen. Am Samstagnachmittag lief der Fernverkehr nach Angaben der Bahn "wieder weitgehend reibungslos".

Die News Bahn verteidigt bundesweite Einstellung des Fernverkehrs bei Orkan "Friederike" wurde von AFP am 21.01.2018 in der Kategorie Wirtschaft mit den Stichwörtern D, Unwetter, Bahn abgelegt.

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