Brennpunkte

US-Botschaft in Simbabwe mahnt US-Bürger wegen politischer Lage zur Vorsicht

  • 15. November 2017, 02:35 Uhr
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Zimbabwes Armeechef Chiwenga
Bild: AFP

Angesichts der Spannungen in Simbabwe zwischen der Regierung von Präsident Robert Mugabe und der Armee hat die US-Botschaft in Harare ihre Staatsbürger zur Vorsicht aufgerufen. Wegen der 'anhaltenden politischen Unsicherheit' sollten die US-Bürger 'bis auf weiteres zuhause bleiben', teilte die Botschaft mit.

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Angesichts der Spannungen in Simbabwe zwischen der Regierung von Präsident Robert Mugabe und der Armee hat die US-Botschaft in Harare ihre Staatsbürger zur Vorsicht aufgerufen. Wegen der "anhaltenden politischen Unsicherheit" sollten die US-Bürger "bis auf weiteres zuhause bleiben", teilte die Botschaft mit. Die Botschaft bleibe am Mittwoch geschlossen.

Das britische Außenministerium hatte zuvor mitgeteilt, nach Berichten über Militärfahrzeuge am Rande von Harare  verfolge es die Lage genau. Am Dienstag waren gepanzerte Fahrzeuge auf den Hauptstraßen außerhalb der Hauptstadt beobachtet worden. 

Die Regierungspartei Zanu-PF hatte Armeechef Constantino Chiwenga am Dienstag "verräterisches Verhalten" vorgeworfen, nachdem dieser Präsident Mugabe wegen der Entlassung von Vizepräsident Emmerson Mnangagwa kritisiert hatte. "Wenn es um unsere Revolution geht, wird das Militär nicht zögern, einzugreifen", hatte der General am Montag vor Journalisten gesagt. Chiwengas Haltung ziele klar darauf ab, "den Landesfrieden zu stören" und "einen Aufstand anzustacheln", erklärte ein Sprecher der Zanu-PF.

Die Armee war in den den vergangenen Jahrzehnten immer eine wichtige Stütze Mugabes, der das Land seit der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1980 regiert. 

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