Technologie

Julianne Moore sieht Social Media skeptisch

  • 14. November 2017, 17:09 Uhr
Bild vergrößern: Julianne Moore sieht Social Media skeptisch
Instagram
dts

.

Anzeige

Venedig - Die Schauspielerin Julianne Moore sieht Social Media skeptisch. "Ich nutze nur Instagram", sagte Moore dem "Berliner Kurier".

Sie habe die Befürchtung, dass Social Media zu einer einzigen Werbeplattform für die Menschen selbst werde. "Jeder präsentiert sich dort", so die Schauspielerin. "Ich frage mich warum. Warum machen wir ständig kleine Werbefilme von uns?" Auf die Frage wie ihr politisches Engagement in der "Ära Trump" aussehe, antwortete die 56-Jährige: "Für mich als Individuum war es zum Beispiel wichtig, mit meinem Ehemann und meiner Tochter am `Women’s March` teilzunehmen."

Dies ist ein Protestmarsch in Washington für Frauen- und Menschenrechte. "Genauso wichtig ist es mir, dass sich meine persönlichen Wertmaßstäbe immer auch in meinen Filmprojekten widerspiegeln", so Moore weiter. Sie äußerte sich auch zur Gleichberechtigungsdebatte in Hollywood: Das Thema sei natürlich immer noch wichtig, sagte die Schauspielerin. "Dennoch finde ich es interessant, dass bei dieser Diskussion Hollywood immer so hervorgehoben wird, obwohl das Problem weltweit besteht."

Moore hat als Jugendliche zwei Jahre in Frankfurt, wo ihr Vater Richter beim US-Militär war, gelebt. "Als meine Kinder noch kleiner waren, habe ich immer erklärt: Deutschland ist das Land, wo die Gummibärchen herkommen."

Die News Julianne Moore sieht Social Media skeptisch wurde von dts am 14.11.2017 in der Kategorie Technologie mit den Stichwörtern Kultur, USA, Kino, Internet abgelegt.

Bitte beachten Sie vor Ihrer Eingabe unbedingt unseren Datenschutzhinweis.

Weitere Meldungen

Bericht: Hochschulen bremsen die Digitalisierung

Berlin - In Deutschland fehlen rund 95.000 Datenspezialisten sowie 24.000 Lehrer für ein Pflichtfach Informatik. Das steht im neuen Hochschul-Bildungs-Report des Stifterverbandes

Mehr
1&1-Chef kritisiert deutsche Digitalpolitik

Berlin - Der Gründer und Chef der United Internet AG (1&1, GMX), Ralph Dommermuth, hält den Vorsprung von US-Plattformen wie Google für nicht mehr einholbar. Deutsche und

Mehr
Wenn die Fußbodenheizung das WLAN-Netzwerk erlahmen lässt


Beim Aufstellen des WLAN-Routers kann man eigentlich wenig falsch machen. Falsch gedacht! Denn der Platz für das Herz des Drahtlos-Netzwerks sollte mit Bedacht gewählt

Mehr

Top Meldungen

Erzeugerpreise steigen im Oktober um 2,7 Prozent

Wiesbaden - Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte haben im Oktober 2017 um 2,7  Prozent höher als im Vorjahresmonat gelegen. Gegenüber dem Vormonat September stiegen die

Mehr
Air-Berlin-Insolvenz belastet Bundesagentur für Arbeit

Berlin - Die Pleite von Air Berlin führt zu erheblichen finanziellen Belastungen bei der Bundesagentur für Arbeit (BA). Das geht aus der Antwort der Behörde auf eine Anfrage der

Mehr
Flugverbot für Israeli: Bundesregierung unter Druck

Berlin - Nachdem Kuwait Airways einen Israeli nicht befördert und damit vor einem deutschen Gericht durchgekommen ist, wächst der Druck auf die Bundesregierung. Charlotte

Mehr