Brennpunkte

Lindner: Maghreb-Staaten als sichere Herkunftsländer anerkennen

  • 13. Oktober 2017
Bild vergrößern: Lindner: Maghreb-Staaten als sichere Herkunftsländer anerkennen
Flüchtlinge in einer "Zeltstadt"
dts

.

Anzeige

Berlin - Vor den Sondierungen für eine Jamaika-Koalition dringt FDP-Chef Christian Lindner auf die Einstufung von Marokko, Tunesien und Algerien als sichere Herkunftsländer. "Deutschland braucht endlich eine geordnete Zuwanderungsstrategie", sagte Lindner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitag).

"Dazu gehört auch, dass illegale Einwanderer konsequent zurückgeführt und die Maghreb-Staaten als sichere Herkunftsländer anerkannt werden." Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist für die Anerkennung der Maghrebstaaten als sichere Herkunftsländer. "Es ist eines der wirklich wichtigen Ziele für die nächste Legislaturperiode, die Liste der sicheren Herkunftsstaaten zu erweitern", sagte der CSU-Spitzenkandidat bei der Bundestagswahl den Funke-Zeitungen. "Die nächste Bundesregierung wird dabei insbesondere anstreben müssen, dass Marokko, Algerien und Tunesien zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt werden." Die grün mitregierten Bundesländer hätten bisher "gegen jede Vernunft im Bundesrat eine Blockadehaltung eingenommen", kritisierte Herrmann. Die nächste Bundesregierung, aber auch die Bundesländer mit Verweigerungshaltung müssten sich ihrer Verantwortung stellen und sich zu einer zukunftsfähigen Asylpolitik bekennen.

Die News Lindner: Maghreb-Staaten als sichere Herkunftsländer anerkennen wurde von dts am 13.10.2017 in der Kategorie Brennpunkte mit den Stichwörtern Politik, Deutschland, Marokko, Tunesien, Algerien, Asyl abgelegt.

Bitte beachten Sie vor Ihrer Eingabe unbedingt unseren Datenschutzhinweis.

Weitere Meldungen

Zeitung: Fast 40 Frauen werfen US-Regisseur Toback sexuelle Belästigung vor

Der Belästigungsskandal in Hollywood weitet sich aus: Fast 40 Frauen haben nun auch dem US-Regisseur James Toback einem Bericht zufolge sexuelle Belästigung vorgeworfen. Laut

Mehr
340 Millionen Dollar Hilfszusagen bei Geberkonferenz zu Rohingya-Krise

Bei einer internationalen Geberkonferenz für die Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch haben die Teilnehmer Hilfsgelder in Höhe von 340 Millionen Dollar zugesagt.

Mehr
Mehr als elf Millionen Kinder im Jemen auf humanitäre Hilfe angewiesen

Mehr als elf Millionen Kinder im Jemen sind nach UN-Angaben auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Kinder in dem arabischen Kriegsland litten "unter der schlimmsten Nahrungskrise

Mehr

Top Meldungen

FDP signalisiert Entgegenkommen beim Soli

Berlin - Einen Tag vor der Fortsetzung der Sondierungsverhandlungen zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen signalisieren die Liberalen Entgegenkommen bei der von ihr geforderten

Mehr
DGB kritisiert steuerpolitische Testen der FDP

Berlin - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat den Vorstoß des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner für Steuererhöhungen bei Konzernen wie Apple als halbherzig kritisiert. "Die

Mehr
Portal: Wechsler sparen bei Kfz-Versicherung deutlich am Haftpflichtbeitrag

Wer noch in diesem Monat seine Kfz-Versicherung wechselt, kann beim Haftpflichtbeitrag deutlich sparen. Wie das Vergleichsportal Check24 am Montag erklärte, zahlen Wechsler im

Mehr