Wirtschaft

Fortum schließt betriebsbedingte Kündigungen bei Uniper aus

  • 9. Oktober 2017, 07:55 Uhr

.

Anzeige

Espoo - Der finnische Versorger Fortum schließt betriebsbedingte Kündigungen nach der Übernahme der Uniper-Anteile von Eon aus. "Wir sind mit Eon eine bindende Vereinbarung eingegangen. Teil dieser schriftlichen Vereinbarung sind auch klare Verpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern", sagte Fortum-Chef Pekka Lundmark der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).

"Wir sagen zu, dass die Uniper-Zentrale in Düsseldorf bleibt. Wir stehen zu allen Vereinbarungen, die Uniper mit der Belegschaft getroffen hat. Wir werden Uniper nicht zu betriebsbedingten Kündigungen veranlassen. Und nochmal: Wir planen gar keine Übernahme."

Dass es Uniper gelingt, einen anderen Investor zu finden, glaubt Lundmark nicht: "Nein, die Sorge habe ich nicht. Ein weißer Ritter hätte kaum Chancen. Wir haben einen bindenden Vertrag: Falls der Eon-Konzern seinen Anteil nicht andienen sollte, muss er uns mindestens 750 Millionen Euro Ausfallgebühr zahlen. Da müsste ein weißer Ritter Eon schon sehr viel mehr bieten."


Die News Fortum schließt betriebsbedingte Kündigungen bei Uniper aus wurde von dts am 09.10.2017 in der Kategorie Wirtschaft mit den Stichwörtern Wirtschaft, Deutschland, Finnland, Unternehmen, Energie, Arbeitsmarkt abgelegt.

Bitte beachten Sie vor Ihrer Eingabe unbedingt unseren Datenschutzhinweis.

Weitere Meldungen

Modellbauhersteller Revell erreicht Umsatzziel

Bünde - Der Modellbauhersteller Revell hat im abgelaufenen Jahr mit Bausätzen und ferngesteuerten Fahrzeugen insgesamt 45 Millionen Euro Umsatz erzielt. Damit seien die

Mehr
Arbeitslosenzahlen im Januar weiter gesunken

Nürnberg - Die Arbeitslosenzahlen sind im Januar 2018 im Vergleich zum Vorjahresmonat weiter gesunken, und zwar um 207.000 Personen. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit am

Mehr
Inflationsrate im Januar bei 1,6 Prozent

Wiesbaden - Die Inflationsrate in Deutschland wird im Januar 2018 voraussichtlich 1,6 Prozent betragen. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag in Wiesbaden

Mehr

Top Meldungen

Verdacht der Insolvenzverschleppung bei Air Berlin

Berlin - Wirtschaftsprüfer haben womöglich Anhaltspunkte für eine Insolvenzverschleppung bei Air Berlin gefunden. Laut eines Berichts der "Bild am Sonntag" untersuchen Experten

Mehr
Finanzmanager fordern mehr Unterstützung für Frankfurt

Frankfurt/Main - Im Konkurrenzkampf um die London-Nachfolge als Europas Finanzmetropole fordern deutsche Politiker und Manager deutlich mehr Unterstützung der Bundesregierung für

Mehr
SPD: BaFin soll bei Deutscher Bank härter "durchgreifen"

Berlin - Die SPD hat die Bankenaufsicht aufgefordert beim Deutsche Bank-Großaktionär HNA stärker durchzugreifen. Christine Lambrecht, stellvertretende Vorsitzende der

Mehr