Brennpunkte

NRW-Innenministerium: Vier Schwerkriminelle nach Afghanistan abgeschoben

  • 13. September 2017, 17:53 Uhr
Bild vergrößern: NRW-Innenministerium: Vier Schwerkriminelle nach Afghanistan abgeschoben
Festnahme mit Handschellen
dts

.

Anzeige

Düsseldorf - Unter den acht am Mittwoch abgeschobenen Afghanen waren nach Angaben des Landesinnenministerium vier Schwerkriminelle aus Nordrhein-Westfalen. "Aus Nordrhein-Westfalen wurden vier Straftäter abgeschoben, die schwere Straftaten, unter anderem schweren sexuellen Missbrauch von Kindern oder räuberischen Diebstahl, begangen haben", teilte das Ministerium der "Welt" mit.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte zuvor erklärt, drei der acht Abgeschobenen kämen aus seinem Bundesland. "Zwei sind wegen Vergewaltigung verurteilt worden, einer wegen gefährlicher Körperverletzung", so Herrmann. Seit April hat die Bundesregierung die Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern aus Afghanistan ausgesetzt und auf Straftäter sowie Gefährder begrenzt. Von 2016 bis Ende August des laufenden Jahres wurden mehr als 160.000 Asylanträge von Afghanen entschieden (159.055).

Davon wurde etwa jeder zweite Antrag (80.724) abgelehnt oder während des Verfahrens erledigt, wie die "Welt" unter die Asylgeschäftsstatistiken des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge weiter berichtet.

Die News NRW-Innenministerium: Vier Schwerkriminelle nach Afghanistan abgeschoben wurde von dts am 13.09.2017 in der Kategorie Brennpunkte mit den Stichwörtern Verbrechen, Deutschland, NRW, Nordrhein-Westfalen, Afghanistan, Asyl, Kriminalität abgelegt.

Bitte beachten Sie vor Ihrer Eingabe unbedingt unseren Datenschutzhinweis.

Weitere Meldungen

Frankreich verstärkt Nato-Bataillon unter deutscher Führung in Litauen

Das von Deutschland geführte Nato-Bataillon in Litauen hat Verstärkung aus Frankreich bekommen. In einer Zeremonie wurden die 300 französischen Soldaten am Montag am Stützpunkt

Mehr
Puigdemont will trotz "Drohungen" neue katalanische Regierung bilden

Allen Hindernissen zum Trotz will der abgesetzte katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont eine neue Regierung von seinem Exil in Belgien aus bilden. "Trotz der Drohungen

Mehr
78-Jähriger stirbt bei Wohnungsbrand in Schleswig-Holstein

Lübeck - Im Kreis Segeberg ist am Montag ein 78 Jahre alter Mann bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen dürfte es aufgrund einer technischen

Mehr

Top Meldungen

Studie: Viele Frauen meiden die Finanzbranche

Mannheim - Eine Studie der Universität Mannheim zeigt, dass viele Frauen die Finanzbranche meiden. Das berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). In einer Befragung von

Mehr
DGB-Chef Hoffmann lobt Nachbesserungswünsche der SPD

Berlin - Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Reiner Hoffmann, hat die Nachforderungen der SPD mit Blick auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen mit der Union

Mehr
IWF: Steuerreform in den USA sorgt für kräftiges Wirtschaftswachstum weltweit

Die Weltwirtschaft wird laut IWF-Prognose in diesem und im kommenden Jahr dank der US-Steuerreform kräftig wachsen. Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde 2018 und 2019 um

Mehr