Politik

Gauland rechtfertigt umstrittene Äußerungen zu Özoguz

  • veröffentlicht am 13. September 2017, 10:38 Uhr
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Gauland wollte Özoguz "entsorgen"
Bild: AFP

AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland hat seine umstrittenen Äußerungen über die SPD-Politikerin Aydan Özoguz verteidigt. Er hatte kürzlich auf einer Wahlkampfveranstaltung gesagt, Özoguz 'in Anatolien entsorgen' zu wollen.

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AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland hat seine umstrittenen Äußerungen über die SPD-Politikerin Aydan Özoguz verteidigt. Er habe vorgeschlagen, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung in Anatolien zu entsorgen, da sie einen türkischen Pass habe und "so wenig von deutscher Kultur hält und versteht", sagte Gauland am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Er glaube, "dass vielleicht ein längerer Aufenthalt in einem anderen Land, wo sie mehr von der Kultur versteht, nützlich wäre für ihre Arbeit".

Gauland hatte kürzlich auf einer Wahlkampfveranstaltung im thüringischen Leinefelde gesagt, Özoguz "in Anatolien entsorgen" zu wollen. Die zuständige Staatsanwaltschaft Mühlhausen führt Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

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