Finanzen

Genossenschaftsbanken setzen ab Oktober auf Sprachassistenten

  • 13. September 2017, 07:56 Uhr
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Banken-Hochhäuser
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Berlin - Sprachassistenten könnten in der deutschen Finanzszene schon bald zum Massenphänomen werden. VR-Networld, der Internetdienstleister der Genossenschaftlichen Finanzgruppe, arbeitet an einem sogenannten "VR-Voice-Assistenten", berichtet das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe).

Dieser kann mit Sprachassistenten verknüpft werden, sagte VR-Networld-Geschäftsführer Alexander Doukas der Zeitung. Ab Ende Oktober soll der sogenannte Skill ersten interessierten Volks-und Raiffeisenbanken zunächst für Amazons Alexa zur Verfügung stehen. Das Programm soll Informationen rund um die Filialen, zu Angeboten und zu Produkten der VR-Banken geben. In der nächsten Ausbaustufe ist eine Anbindung an das Banking geplant.

"Zuerst sollen rein lesende Bankingfunktionen wie die Kontostandsabfrage integriert werden, später dann auch schreibende; wie Überweisungen tätigen", so Doukas. An einem ähnlichen Modell wie die VR-Banken arbeitet auch Star Finanz, der IT-Dienstleister der Sparkassen. Deren Sprachskill soll ebenfalls mit mehreren Assistenten kompatibel sein. Eine erste Version soll den Sparkassen noch dieses Jahr angeboten werden.

Um Alexa für sich nutzen zu können, entwickeln Banken und andere Finanzfirmen sogenannte Skills – vergleichbar mit Apps für das Smartphone. Diese können dann die Fragen der Nutzer beantworten. Die Sprachassistentin greift dafür auf den jeweiligen Skill zu und gibt die dort hinterlegte Antwort. Derzeit gibt es in Deutschland rund 3.000 Skills, in den USA sind es bereits 15.000.

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