Wirtschaft

DIHK: Industrie unzufrieden mit Energiekosten und Breitbandausbau

  • veröffentlicht am 13. August 2017, 19:13 Uhr
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Industrie beklagt schleppenden Breitbandausbau
Bild: AFP

Die deutsche Industrie beurteilt wichtige Standortfaktoren schlechter als noch vor drei Jahren. Unzufrieden seien die Unternehmen unter anderem mit dem Breitbandausbau und der Verfügbarkeit von Gewerbeflächen, schreibt der DIHK.

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Die deutsche Industrie beurteilt wichtige Standortfaktoren schlechter als noch vor drei Jahren. Unzufrieden seien die Unternehmen unter anderem mit dem Breitbandausbau und der Verfügbarkeit von Gewerbeflächen, schreibt der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben, in einem Brief, aus dem die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagausgabe) zitiert. Wansleben verweist darin auf eine neue DIHK-Umfrage unter mehr als 1500 Unternehmen.

Wansleben spricht laut "FAZ" von einem "Warnsignal für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands". Die schlechteste Note der Umfrage geben die Firmen demnach dem Standortfaktor Energiekosten - eine glatte "Vier". Das ist allerdings immer noch besser als in der letzten Umfrage vor drei Jahren. Auch die Wirtschaftspolitik der Regierung hätten die Unternehmen mit einer guten "Drei" (2,9) etwas positiver eingestuft, heißt es.

Wansleben adressierte seinen Brief laut dem Bericht an die Mitglieder des Bündnisses "Zukunft der Industrie". Ihm gehören  Gewerkschaften, Industrie- und Arbeitgeberverbände und das Bundeswirtschaftsministerium an.

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