Politik

Iranisches Parlament stimmt höheren Ausgaben für das Raketenprogramm zu

  • veröffentlicht am 13. August 2017, 09:15 Uhr
Bild vergrößern: Iranisches Parlament stimmt höheren Ausgaben für das Raketenprogramm zu
Iran: Parlament stimmt höheren Ausgaben für Raketenprogramm zu
Bild: AFP

Als Reaktion auf US-Sanktionen hat das Parlament in Teheran höhere Ausgaben für das iranische Raketenprogramm bewilligt.

Anzeige

Als Reaktion auf US-Sanktionen hat das Parlament in Teheran höhere Ausgaben für das iranische Raketenprogramm bewilligt. Wie Parlamentspräsident Ali Laridschani mitteile, stimmte das Parlament in Teheran am Sonntag dafür, 520 Millionen Dollar (440 Millionen Euro) für die Weiterentwicklung des iranischen Raketenprogramms und die Stärkung der iranischen Revolutionsgarden freizugeben.

"Die Amerikaner sollten wissen, dass das lediglich unsere erste Aktion war", sagte Laridschani. Seinen Angaben zufolge stimmte eine große Mehrheit der Abgeordneten für die Maßnahme. Diese richte sich gegen "terroristische und abenteuerliche Aktionen der Vereinigten Staaten in der Region".

Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump im Januar, der das 2015 geschlossene internationale Atomabkommen mit dem Iran scharf kritisiert, haben sich die Beziehungen zwischen beiden Ländern deutlich verschlechtert. Die USA verhängten seither mehrfach neue Sanktionen gegen den Iran. Zuletzt beschloss Washington im Juli neue Sanktionen wegen des iranischen Raketenprogramms.

Die News Iranisches Parlament stimmt höheren Ausgaben für das Raketenprogramm zu wurde von AFP am 13.08.2017 in der Kategorie Politik mit den Stichwörtern Iran, USA, Rüstung, Sanktionen abgelegt.

Bitte beachten Sie vor Ihrer Eingabe unbedingt unseren Datenschutzhinweis.

Weitere Meldungen

Scheuer nennt Schröder wegen Rosneft-Engagements "russischen Söldner"

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hat den früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) wegen dessen geplanter Tätigkeit für den russischen Energiekonzern Rosneft scharf

Mehr
Umfrage: Union baut Vorsprung vor SPD weiter aus - AfD gibt leicht nach

Gut fünf Wochen vor der Bundestagswahl kann die Union einer Umfrage zufolge ihren Vorsprung vor der SPD weiter ausbauen. CDU/CSU legen im aktuellen "Sonntagstrend" des

Mehr
Kurz kritisiert Erdogans "Einmischung in innere Angelegenheiten" von EU-Ländern

Die Warnung des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan vor der Wahl bestimmter Parteien bei der Bundestagswahl stößt auch bei Österreichs Außenminister Sebastian Kurz auf

Mehr

Top Meldungen

Studie: Kommunen verlangen immer höhere Abgaben

Berlin - Trotz steigender Steuereinnahmen verlangen deutsche Kommunen immer höhere Abgaben - vor allem von Immobilienbesitzern und Unternehmen. Das geht aus einer noch

Mehr
Tiefensee: Deutschland braucht starke Solarindustrie

Erfurt - Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) geht trotz der Insolvenz des Solarzellenherstellers Solarworld von einem Wiedererstarken der Branche in

Mehr
BDI-Präsident beklagt "Diskreditierung" deutscher Autohersteller

Berlin - Der Präsident des Industrieverbands BDI, Dieter Kempf, hat eine "generelle Diskreditierung" der deutschen Autohersteller beklagt. Die Debatte im Zusammenhang mit der

Mehr