Brennpunkte

Röttgen: "Nordkorea will sein diktatorisches Regime schützen"

  • 10. August 2017, 13:05 Uhr

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Berlin - CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen sieht in der Kriegsrhetorik und den Provokationen Nordkoreas auch den Versuch der Machthaber in Pjöngjang sich selbst zu legitimieren. Die Angriffsfähigkeit gegenüber den USA zu demonstrieren, sei eine Möglichkeit das eigene diktatorische, brutale Regime zu schützen, sagte Röttgen am Donnerstag im Deutschlandfunk.

Um die Lage zu entspannen, käme China eine besondere Rolle zu. "Es gibt eine lange Grenze zwischen Nordkorea und China, China hat an Destabilisierung und schon gar von kriegerischer Eskalation in seiner Nachbarschaft und Region überhaupt kein Interesse, China ist auf Stabilität ausgelegt", so Röttgen weiter. Deshalb sei es auch zunehmendes chinesisches Interesse, "diese Eskalation zu beenden".

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