Finanzen

Zeitung: Stromkunden zahlen Strafzinsen auf Ökostrom-Umlage

  • veröffentlicht am 15. Juli 2017, 09:23 Uhr
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Die Energiewende kostet
Bild: AFP

Deutschlands Stromkunden müssen neben der Energiewende neuerdings offenbar auch Strafzinsen auf die milliardenschwere Ökostrom-Umlage finanzieren. Negative Zinsen fallen vor allem auf große Vermögen an.

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Deutschlands Stromkunden müssen neben der Energiewende neuerdings auch Strafzinsen auf die milliardenschwere Ökostrom-Umlage finanzieren. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (Samstagsausgabe) unter Berufung auf eine Aufstellung der Netzbetreiber berichtet, flossen dafür bis Juni 820.000 Euro ab. 

Negative Zinsen fallen vor allem auf große Vermögen an. Die Umlage, die über die Stromrechnung von den Verbrauchern gezahlt wird, finanziert den Ausbau erneuerbarer Energien. Derzeit verfügt sie über einen Überschuss von knapp 4,9 Milliarden Euro, so viel wie noch nie in einem Sommer.

Die Förderung sei zuletzt günstiger geworden, berichtete das Blatt: Nach Zahlen des Umweltbundesamtes sei die Menge des verbrauchten Wind- und Sonnenstroms im ersten Halbjahr ebenfalls auf ein Rekordhoch geklettert. Experten erwarten nun, dass die Ökostrom-Umlage im nächsten Jahr fallen könnte. Damit gäbe es auch für die Stromkunden eine Entlastung.

Die News Zeitung: Stromkunden zahlen Strafzinsen auf Ökostrom-Umlage wurde von AFP am 15.07.2017 in der Kategorie Finanzen mit den Stichwörtern Strom, Energie, Umwelt, Finanzen abgelegt.

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