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Rechnungshof kritisiert neue Bundeswehr-Funkgeräte

  • dts veröffentlicht am 20. Mai 2017
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Bundesrechnungshof
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Berlin - Der Bundesrechnungshof kritisiert die Ausstattung von 50 Bundeswehrfahrzeugen mit neuen Funkgeräten. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" und beruft sich auf einen vertraulichen Bericht des Rechnungshofes an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.

Darin heißt es, das Verteidigungsministerium habe bei Nutzertests zahlreiche Mängel festgestellt, die noch beseitigt werden müssten. Da sich die neuen Geräte hinsichtlich Gewicht, Abmessungen, und Energiebedarf von den vorhandenen Funkgeräten unterschieden, sei "eine zeit- und kostenintensive Integration in Gefechtsfahrzeuge erforderlich". Für die 50 fraglichen Fahrzeuge schätzt der Rechnungshof die Kosten auf 27 Millionen Euro. Außerdem werden die Funkgeräte, von denen langfristig bis zu 525 Stück angeschafft werden sollen, wohl deutlich teurer als geplant: Sollte ein Grundgerät ursprünglich 48.000 Euro kosten, wird im aktuellen Vertrag ein Preis von 78.000 Euro genannt. Mit allen erforderlichen Zusatzgeräten wird ein neues Funkgerät bis zu 210.000 Euro kosten. Das Verteidigungsministerium wollte sich zu dem Preisanstieg nicht äußern.

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