Brennpunkte

Assad macht Dschihadistengruppe für Anschlag auf Busse verantwortlich

  • veröffentlicht am 21. April 2017, 14:49 Uhr
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Verheerender Anschlag auf Busse in Syrien
Bild: AFP

Syriens Präsident Baschar al-Assad macht für den schweren Anschlag vom Osterwochenende mit mehr als 120 Toten Dschihadisten verantwortlich. 'Es war die Al-Nusra-Front', sagte Assad der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

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Syriens Präsident Baschar al-Assad macht für den schweren Anschlag vom Osterwochenende mit mehr als 120 Toten Dschihadisten des ehemaligen Al-Kaida-Ablegers Al-Nusra-Front verantwortlich. "Es war die Al-Nusra-Front, sie haben es von Anfang an nicht verheimlicht", sagte Assad der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti in einem am Freitag veröffentlichten Interview. Die inzwischen in Fateh-al-Scham-Front umbenannte Gruppierung kämpft wie die rivalisierende Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gegen die syrischen Truppen.

"Jeder stimmt zu, dass es Nusra war", sagte Assad weiter. Bei dem Anschlag am Kontrollpunkt Raschidin waren am Ostersamstag mehr als 120 Menschen getötet und mehrere hundert weitere verletzt worden. Unter den Todesopfern sind fast 70 Kinder.

Nach Angaben des UN-Sonderbeauftragten für Syrien, Staffan de Mistura, hatten sich die Urheber als Helfer verkleidet und gezielt Kinder angezogen. Zu dem Selbstmordanschlag bekannte sich bislang niemand.

Die meisten Opfer des Anschlags waren Bewohner der Städte Fua und Kafraja, die mit Bussen aus den beiden seit Jahren von Rebellen belagerten Orten in Sicherheit gebracht werden sollten. 

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