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Digitale Vorsorge - Eine Chance für die Bestattungsbranche

  • pr-gateway de veröffentlicht am 21. April 2017, 12:07 Uhr
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Wer die Worte "Digitaler Nachlass" oder "Digitales Erbe" liest und sich bei Google zu diesen beiden Suchbegriffen informieren will, erhält "ungefähr 228.000" bzw. "423.000 Ergebnisse" (Google am 19.03.2017). Dass es hierbei nicht nur um triviale Spielstände gehen kann, zeigt die zunehmende Anzahl juristischer Fachbeiträge. Juristen, Verbraucherschützer, Datenschutzbeauftragte und auch Dienstleister bieten allgegenwärtig "Rat und Tat". Derzeit werden noch mit Papier- oder Computer-basierten Lösungsansätzen die digitalen Hinterlassenschaften entweder durch den Erblasser noch zu seinen Lebzeiten dokumentiert oder sie werden posthum von Dienstleistern im Auftrag der Hinterbliebenen ermittelt.

Die Thanato GmbH versucht hier mit der VorsorgePlattform24.de einen neuen Weg zu gehen. Im Mittelpunkt steht die Privatperson, die mit folgenden Funktionalitäten ihr Digitales Erbe aktuell verwalten kann:

# Digitale Beschreibung der Hinterlassenschaften in den Kategorien Konto, Dokument, Nachricht und Objekt/Gegenstand. Für sensible Informationen (z.B. Passwort) kann ein Verweis auf deren konventionellen Aufbewahrungsort (z.B. Safe) hinterlegt werden.
# Jederzeitiger Zugriff für festgelegte Personen auf gekennzeichnete Dokumente (z.B. Patientenverfügung, schwere Allergien, notwendige Medikamente)
# Überwachter und abgesicherter Prozess der Todesfeststellung, danach postmortales Verbreiten des Willens an die ausgewählten Personen (Erben, Vertrauenspersonen, ...) oder Dienstleister (Notar, ...)

Für das bessere Verständnis sei ein beispielhafter Fall geschildert:

Heike Mustermann, 42, geschieden und kinderlos, lebt in München. Durch einen plötzlichen Todesfall im Bekanntenkreis und den daraus entstandenen Problemen sensibilisiert, erhält sie vom Bestatter Rudolf einen Hinweis auf die VorsorgePlattform24.de und registriert sich hier.

Frau Mustermann erfasst anschließend im Systemmodul Digitale Nachlassverwaltung ihre Internet-Konten. Zu jedem einzelnen Konto legt Sie den späteren Erben fest und hinterlässt einen Verweis auf den Ort, wo die Zugangsdaten sicher aufbewahrt sind. Ebenso lädt Sie digitale Kopien ihrer Patientenverfügung, ihrer Vorsorgevollmacht und ihrer Medikamentenliste hoch, wiederum mit Verweis auf den Ablageort der Originale. Zu diesen Unterlagen legt Frau Mustermann die "Vertrauenspersonen" fest, die sofortigen Lesezugriff erhalten. Alle Informationen und Dokumente werden verschlüsselt abgelegt. Zuletzt legt sie fest, welcher Notar im Falle ihres Todes informiert werden soll.

Neben der digitalen Nachlassverwaltung bietet die VorsorgePlattform24.de dem Nutzer eine sehr umfangreiche Bestattungsplanung. Genau hier wird es für Dienstleister wie Bestatter, Steinmetze, Trauerredner interessant. So wie der Nutzer für seine Nachlassverwaltung einen Notar hinterlegen kann, so kann er seinen Angehörigen hinterlassen, zu welchem Bestatter sie gehen und wie sie mit ihm seine Beisetzung gestalten sollen.

Die vom Nutzer eingetragenen Notare oder Bestatter werden, sofern der Nutzer es wünscht, über die spätere Einbeziehung sofort informiert und können noch zu seinen Lebzeiten den Nutzer kontaktieren und die Details regeln (Testament, Sterbegeldversicherung, Grabpflege, ...). Ist der Nutzer verstorben, so werden nicht nur die eingetragenen Freunde und Erben informiert, sondern auch die hinterlegten Dienstleister.

Im Anschluss an die "Digitale Nachlassverwaltung" ernennt Frau Mustermann im Bereich Bestattungsvorsorge einen "Bestattungsmanager", benennt den Bestatter Rudolf zu ihrem "bevorzugten Bestatter" und führt eine Liste für Eingeladene. Sie definiert die Wünsche für ihre Beerdigung (Blumenschmuck, Musik, Ablauf, etc.) und verfasst einen Nachruf, der an ihrem Grab verlesen werden soll. Da konfessionell nicht gebunden, bestimmt sie ihren Trauerredner. Auch kreiert sie einen Grabstein und ihre Todesanzeige nach ihren Wünschen. Alles das tut sie mit den Gedanken, dass sie ihre betagten Eltern oder gute Freunde nicht mit der Organisation ihrer Bestattung belasten will. Verwandte, Freunde, Arbeitskollegen, andere wichtige Personen und Dienstleister werden, wenn gewünscht, sofort, oder erst später im Todesfall informiert. Auch können Dienstleistungen angefragt und ihr derzeitiger preislicher Rahmen abgesteckt werden. Freunde, die sich als Enttäuschung herausgestellt haben oder neue Arbeitskollegen können jederzeit "aus- oder eingeladen" werden

An Weihnachten des Folgejahres verunglückt Frau Mustermann tödlich. Gemäß den Anweisungen auf ihrem Mitgliedausweises wird ihr Tod an die VorsorgePlattform24.de gemeldet. Nach mehreren Sicherheitsabfragen an die E-Mailadresse von Frau Mustermann, löst das System den Sterbefall aus und fordert mindestens zwei "Vertrauenspersonen" auf, den Tod von Frau Mustermann zu bestätigen. All das, was von Frau Mustermann zu Lebzeiten festgelegt wurde, wird dann für die einbezogenen Personen und Dienstleister freigeschaltet.

Zur Erinnerung gestaltet Bestatter Rudolf auf der VorsorgePlattform24.de eine digitale Gedenkseite mit Kondolenzbuch und erweitert den Virtuellen Friedhof der Familie von Frau Mustermann, den er schon vor Monaten auf FriedhofGuide.de angelegt hatte.

Die VorsorgePlattform24.de tut somit das, was eine "Digitale Vorsorge Plattform" leisten soll: sie bringt Privatpersonen (Consumer) mit Dienstleistern (Business) zusammen, damit sie frühestmöglich eine direkte Geschäftsbeziehung eingehen können. Die oben dargestellten Digitalen Geschäftsprozesse laufen ohne weiteren "Vermittler" dazwischen. Ob sich beide Parteien auf der VorsorgePlattform24.de finden oder der Bestatter seine Kunden exklusiv auf die Plattform einlädt, macht letztendlich keinen Unterschied. Vom frühzeitigen Informationsaustausch profitieren beide Parteien.

Pressekontakt
Thanato GmbH
A. Schmid
Kurt-Georg-Kiesinger-Straße 28
97422 Schweinfurt
0160 7467443
press@thanato.eu
https://www.VorsorgePlattform24.de

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