Wirtschaft

Tesla ruft wegen möglichen Bremsdefekts 53.000 Autos in Werkstätten

  • veröffentlicht am 21. April 2017, 11:06 Uhr
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Tesla
Bild: AFP

Wegen eines Produktionsfehlers beim Bremssystem hat der US-Elektroautobauer Tesla rund 53.000 Fahrzeuge in die Werkstätten gerufen. Der 'freiwillige' Rückruf betrifft die Limousine Model S und den Geländewagen Model X.

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Wegen eines Produktionsfehlers beim Bremssystem hat der US-Elektroautobauer Tesla rund 53.000 Fahrzeuge in die Werkstätten gerufen. Der "freiwillige" Rückruf betreffe die Limousine Model S und den Geländewagen Model X, die zwischen Februar und Oktober 2016 gebaut wurden, teilte das kalifornische Unternehmen am Donnerstag in einer E-Mail an die betroffenen Kunden mit.

Laut Tesla ist es möglich, dass bei den genannten Modellen die Festellbremse nicht richtig funktioniert, so dass sie sich nach dem Parken nicht mehr lösen lässt. Der Fabrikationsfehler sei allerdings "minimal" und habe keine Auswirkungen auf das "reguläre" Bremssystems. Bis zum Austausch der womöglich defekten Bauteile dürften die betroffenen Wagen weiter benutzt werden, hieß es in der Mitteilung an die Kunden.

Die 53.000 betroffenen Wagen machen gut 63 Prozent der 2016 von Tesla produzierten Wagen aus. Das aufstrebende Unternehmen hatte vor knapp zwei Wochen erstmals den heimischen Branchengiganten General Motors (GM) beim Börsenwert überflügelt. Die Rückrufaktion wirkte sich nur leicht auf die Tesla-Aktie auf: Ihr Wert fiel am Donnerstag um etwa ein halbes Prozent.

Die News Tesla ruft wegen möglichen Bremsdefekts 53.000 Autos in Werkstätten wurde von AFP am 21.04.2017 in der Kategorie Wirtschaft mit den Stichwörtern USA, Unternehmen, Auto, Elektromobilität abgelegt.

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