Lifestyle

Haseloff will deutliche Reaktion Deutschlands auf Nazi-Vergleiche

  • dts veröffentlicht am 21. März 2017, 04:00 Uhr
Bild vergrößern: Haseloff will deutliche Reaktion Deutschlands auf Nazi-Vergleiche
Reiner Haseloff
dts

.

Anzeige

Berlin - Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, hat eine deutliche Reaktion Deutschlands auf die Nazi-Vergleiche türkischer Politiker gefordert. Er sieht vor allem das Außenministerium in der Pflicht: "Jeder Staatsmann, der etwas mit uns besprechen will, ist als Gast willkommen und wird mit diplomatischem Protokoll empfangen", sagte Haseloff der "Welt".

"Wahlkampf schließt das nicht ein. Vor allem nicht der Wahlkampf von Personen, die uns als Nation diskreditieren", so der CDU-Politiker weiter. "Wer uns mit Nazis vergleicht, der ist nicht willkommen. Das ist nicht hinnehmbar."

Da sei der Außenminister im Rahmen seiner Zuständigkeit gefordert, dem Einhalt zu gebieten. "In so einem Fall muss die Einreise verweigert werden. Der Bund darf sich nicht darauf verlassen, dass die Länder oder Kommunen Lösungen finden", sagte der CDU-Politiker. Auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet Haseloff noch klarere Worte: "Sie hat sich positioniert. Aber ich glaube, dass man das für die Menschen im Land noch deutlicher formulieren kann. Ihr Kollege Mark Rutte hat das in den Niederlanden vorgemacht."


Die News Haseloff will deutliche Reaktion Deutschlands auf Nazi-Vergleiche wurde von dts am 21.03.2017 in der Kategorie Lifestyle mit den Stichwörtern Politik, Deutschland, Türkei, Weltpolitik abgelegt.

Bitte beachten Sie vor Ihrer Eingabe unbedingt unseren Datenschutzhinweis.

Weitere Meldungen

Hamburgs Polizei will G20-Protestcamp weiterhin verbieten

Hamburg - Die Hamburger Polizei will das G20-Protestcamp trotz der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts verbieten. "Die Versammlungsbehörde hält das Camp im Stadtpark unter

Mehr
EU will private Altersvorsorge vereinheitlichen

Brüssel - Die EU-Kommission will europäische Regeln für die private Altersvorsorge erlassen. "Wir wollen einen europäischen Qualitätsstandard für Altersvorsorgeprodukte

Mehr
Michael Moore hilft in Trump-Kontroverse verstricktem US-Theater

Ein New Yorker Theater steht seit Wochen in der Kritik, weil in seiner Version von Shakespeares "Julius Caesar" der ermordete römische Kaiser starke Ähnlichkeit mit US-Präsident

Mehr

Top Meldungen

Modemarken unterschreiben neuen Vertrag mit Bangladeschs Arbeitern

Paris - Der Vertrag über die Sanierung der Textilfabriken in Bangladesch, der sogenannte Bangladesh Accord, wird über das Jahr 2018 hinaus verlängert. Damit soll sichergestellt

Mehr
BMW kontert Tesla

München - Der BMW-Konzern will auf der Branchenmesse IAA im September den 3er-BMW als Elektroauto vorstellen. Das Auto soll eine Reichweite von mindestens 400 Kilometern haben

Mehr
Ifo-Index zeigt weiter hohe Einstellungsbereitschaft

München - Die deutsche Wirtschaft startet so optimistisch ins zweite Halbjahr wie nie zuvor. So ist der Geschäftsklimaindex des Münchener Ifo-Instituts Ende Juni auf einen neuen

Mehr