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Drei Verdächtige im Zusammenhang mit Berliner Anschlag in Istanbul festgenommen

  • veröffentlicht am 20. März 2017, 15:24 Uhr
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Anschlag am Breitscheidplatz
Bild: AFP

In Istanbul sind offenbar im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt drei Verdächtige festgenommen worden. Demnach handelt es sich um Deutsche mit libanesischen Wurzeln. Sie sollen weitere Anschläge geplant haben.

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In Istanbul sind nach türkischen Medienberichten im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt vom Dezember drei Verdächtige festgenommen worden. Es handle sich um drei Deutsche mit libanesischen Wurzeln, hieß es in den Medienberichten vom Montag. Die Anti-Terror-Einheiten der türkischen Polizei erhielten demnach Geheimdienstinformationen, nach denen sich die drei nun festgenommenen Männer in ein europäisches Land begeben wollten - vermutlich, um dort einen Anschlag zu verüben.

Der Zugriff erfolgte den Medienberichten zufolge in der vergangenen Woche am Istanbuler Atatürk-Flughafen. Die drei festgenommenen Männer stehen demnach im Verdacht, mit dem Berliner Attentäter Anis Amri in Kontakt gestanden zu haben, der nach dem Anschlag im Dezember auf der Flucht in Mailand von italienischen Polizisten erschossen worden war.

Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu hatte zuvor bereits die Festnahme eines Deutschen mit jordanischen Wurzeln gemeldet, der ebenfalls mit Amri in Verbindung gestanden haben soll. Die Festnahme erfolgte demnach am 11. März in Izmir.

Bei dem Anschlag am 19. Dezember wurden an der Berliner Gedächtniskirche zwölf Menschen getötet und mehr als 50 verletzt.

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Die News Drei Verdächtige im Zusammenhang mit Berliner Anschlag in Istanbul festgenommen wurde von AFP am 20.03.2017 in der Kategorie Brennpunkte mit den Stichwörtern D, Türkei, Libanon, Jordanien, Berlin, Anschläge, Extremismus abgelegt.

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