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Niederländischer Schöpfer von Miffy dem Kaninchen ist tot

  • veröffentlicht am 17. Februar 2017, 16:57 Uhr
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Dick Bruna mit Miffy bei einer Ausstellung 2005n
Bild: AFP

Der Schöpfer von Miffy, dem bei vielen Kindern beliebten Bilderbuch-Kaninchen, ist tot: Der niederländische Autor und Illustrator Dick Bruna starb am Donnerstagabend in Utrecht, wie sein Verlag Mercis mitteilte. Er wurde 89 Jahre alt.

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Der Schöpfer von Miffy, dem bei vielen Kindern beliebten Bilderbuch-Kaninchen, ist tot: Der niederländische Autor und Illustrator Dick Bruna starb im Alter von 89 Jahren in Utrecht, wie sein Verlag Mercis am Freitag mitteilte. Bruna sei am Donnerstagabend bei sich zu Hause sanft entschlafen, erklärte der Verlag.

Miffy, das simpel gezeichnete weiße Kaninchen-Mädchen mit den schwarzen Knopfaugen und einem Kreuzchen statt Mund und Nase, wurde 1955 während eines Strandurlaubs der Familie geboren - als ein echtes Kaninchen durch den Garten hoppelte. Zunächst baute Bruna die Figur in seine Gutenachtgeschichten für seinen ältesten Sohn Sierk ein, doch schon rasch brachte er sie auch auf Papier. 

Weil Bruna mehr Spaß daran fand, Kleider zu zeichnen als Hosen, wurde Miffy schließlich zu einem weiblichen Kaninchen. Sie und ihre Bilderbuch-Freunde wurden rasch zu Lieblingen der Kleinen. Inzwischen wurden Miffys Abenteuer 85 Millionen Mal in über 50 Sprachen weltweit verkauft. Dabei hat sie sich in ihrem über 60-jährigen Leben kaum verändert. 

"Wenn ich an meinem Zeichentisch sitze, habe ich manchmal das Gefühl, dass ein Kind da steht und mich direkt ansieht. Das ist auch einer der Gründe, warum meine Figuren so gucken", sagte der Zeichner einmal. "Kinder haben diese großartige Direktheit. Das ist etwas, was ich sehr schätze." 

Dick Brunas Tod sei ein "großer Verlust für die niederländische Zeichenkunst", erklärte Marco Grob vom Centraal Museum Utrecht, zu dem seit Februar 2016 auch ein Dick Bruna und seinen Figuren gewidmetes Museum gehört. Die Arbeit des Künstlers stelle "eine Brücke zwischen der Zeichenkunst des 20. und des 21. Jahrhunderts" dar, fügte Grob hinzu. 

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